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Reiseführer, Menorca - a poc a poc von Ralf Freiheit
 

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Menorca, die unentdeckte Baleareninsel
Menorca, die unentdeckte Baleareninsel.
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Ökotourismussteuer

Zum 1. Mai 2002: Balearen führen Öko-tourismussteuer ein - durchschnittlich ein Euro pro Tag - Kinder unter 12 Jahren frei

PALMA/MÜNCHEN (w&p) - Mit einem kleinen Beitrag Großes leisten:
Durch eine Ökotourismussteuer in Höhe von durchschnittlich einem Euro pro Tag beteiligen sich die Urlauber auf den Balearen künftig an Maßnahmen zum Schutz der Umwelt auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Seit dem 1. Mai 2002 ziehen die Hoteliers die so genannte Ecotasa ein und führen sie zweckgebunden an den "Rehabilitierungsfond für Fremdenverkehrsräume und natürliche Gebiete" ab. Von der Abgabe ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren.

Mit der vom Parlament der Balearen im Jahr 2001 beschlossenen Umweltsteuer unter-stützt die Regionalregierung konkrete Projekte, um die Schönheit und natürlichen Ressourcen dieser einzigartigen Ferienregion auch für künftige Generationen zu erhalten. Mit jährlich rund zehn Millionen Reisenden zählen die Balearen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit zu den traditionell beliebtesten Reisezielen. Allein Mallorca begrüßt jährlich rund sieben Millionen Urlauber, davon drei Millionen aus Deutschland. Auf der Insel leben rund 637.510 Einheimische.

Die Ökotourismussteuer basiert auf dem Grundgedanken, dass der Erhalt der Umwelt und die Sanierung touristischer Gebiete bei der hohen Anzahl an Urlaubern nicht allein aus den Steuergeldern der einheimischen Bevölkerung finanziert werden können. Die Abgabe erinnert also mehr an eine Art Kurtaxe als an die klassische Ökosteuer, die auf dem Verursacherprinzip basiert.

Die Ecotasa versteht sich konkret als eine Solidaritätsabgabe, die Interessen von Einwohnern und Besuchern in Einklang bringen soll, und zwar interpersonell zwischen Touristen und Anwohnern, interterritorial zwischen touristisch sehr stark und den weniger erschlossenen Gebieten und intergenerationell - also um den nächsten Generationen ein intaktes Natur- und Sozialerbe zu hinterlassen.

Wichtig für die Touristen: Die Gelder fließen nicht in den großen Steuertopf, sondern komplett in den "Rehabilitierungsfond für Fremdenverkehrsräume und natürliche Gebiete". Dieser Fond ist so transparent angelegt, dass Interessierte sich jederzeit über die Verwendung der Gelder informieren können.

Die Einnahmen aus der Ecotasa dürfen nur zweckgebunden verwendet werden. Diese Gelder dienen beispielsweise dazu, Fuß-gängerzonen zu schaffen, den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern, Wander- und Radwege sowie Grünanlagen anzulegen, traditionelle Baustile zu fördern oder entlas-tende Parkplätze und Wasseraufbereitungs-anlagen zu bauen.

Ziel ist es, durch eine verbesserte Infrastruktur und eine gepflegtere Umwelt die Lebens- und Urlaubsqualität auf den Balearen und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der Inseln deutlich zu erhöhen. Das Tourismusministerium der Balearen überwacht die ordnungsgemäße Verwendung der Ecotasa und schlägt Projekte vor, die damit verwirklicht werden könnten. Eine Kommission mit Vertretern wichtiger Regionalministerien vom Tourismus- über das Arbeits- bis hin zum Umwelt- und Landwirtschaftsressort entscheidet letztlich, welche Maßnahmen durchgeführt werden.

Durch sehr wenig wird viel erreicht: Die Regierung der Balearen legt Wert darauf, dass die Abgabe den Urlauber kaum belastet, und zwar mit durchschnittlich nur einem Euro pro Person und Tag - Kinder unter zwölf Jahren sind frei. Der Beitrag, den die Hotels und andere Beherbergungs-betriebe leisten müssen, ist ebenfalls sehr gering im Vergleich zum Nutzen, der sich für sie ergibt. Ohne Zweifel bedeutet ein schöneres Umfeld auch einen Wettbewerbs-vorteil für die Unternehmen - vor allem, weil die Gäste bekanntermaßen immer mehr auf Qualität setzen.

Bezahlen muss jeder, der in einem touris-tischen Beherbergungsbetrieb übernachtet. Die Höhe der Abgabe hängt von der Art der Unterkunft ab.

Folgende Tarife finden Anwendung:
Hotels / Apartment-Hotels mit 5 Sternen 2
Hotels / Apartment-Hotels mit 4 Sternen 1
Hotels / Apartment-Hotels mit 3 Sternen 1
Hotels / Apartment-Hotels mit 2 Sternen 0,5
Hotels / Apartment-Hotels mit 1 Stern 0,5
Ferienapartments mit 4 Schlüsseln 2
Ferienapartments mit 3 Schlüsseln 1
Ferienapartments mit 2 Schlüsseln 1
Ferienapartments mit 1 Schlüssel 0,5
Ferienunterkünfte 1
Mietimmobilien mit zusätzlichem Service 1
Campingplätze und Ferienlager 0,75
Landhotels1
Hotels im Inselinneren1
Agrotourismus-Betriebe0,25

Quelle: Wilde & Partner, mehr Details hier ...

Ausstellung in Menorca und Duisburg

Zeichnungen von Hermann Pabst

Im May 2002 findet in Mahon die Ausstellung der Zeichnungen von Hermann Pabst statt.

Zum Künstler: Hermann Pabst wurde am 13. August 1900 bei Metz geboren. 1917 absolvierte er sein Abitur und wurde zum Kriegshilfsdienst einberufen. Schon in frühen Jahren war er vom Zeichnen fasziniert und 1920 besuchte er die Kölner Kunstschule in unregelmäßigen Abständen. Er arbeitete als Beamter am Finanzamt Köln und nutzte jede freie Stunde zum Zeichnen. Nach seiner Pensionierung 1961 verbrachte er die meiste Zeit zusammen mit seiner Frau auf Menorca und dort entstanden u. a. viele Portraits seiner menorquinischen Freunde. Wegen seines angegriffenen Gesundheitszustandes kehrt er 1971 nach Köln zurück, wo er am 09 März 1972 verstarb. Er hinterließ über 1000 Bilder.

Selbstbildnis Hermann Pabst
Selbstbildnis Hermann Pabst

Zum Lebenswerk: Er hat sich auf das Zeichnen der Menschen beschränkt, benutzte dazu die Technik der Kohlestifte. Bei seinen Portraits ist Farbe nicht erforderlich, er schafft einen außerordentlich starken Ausdruck nur durch die Blickrichtung des Sehenden, durch eine Pose oder durch die Schönheit.

Junge Menorquinerin
Junge Menorquinerin

In seinem Werk erfasst man den Schmerz, das Leiden, die Freude und das Dasein im Zusammenhang mit den außergewöhnlichen Ereignissen des Jahrhunderts. H. P. erfuhr sich selbst als anachronistischen Künstler, den Ausdrucksformen und Technik der Zeit entfremdet.

Quelle: Rita Pabst, Bilder: Hermann Pabst

Menorca-Fotos in Duisburg-Hamborn

Nach vielen Aufenthalten auf Menorca veröffentlicht Gabriele Kubach die schönsten Fotos Ihrer Sammlung im Rathaus von Duisburg-Hamborn. Nach einer ersten erfolgreichen Fotoausstellung in der eigenen Firma hat sie sich zu diesem Schritt entschlossen. Die Ausstellung ist in der 1. Etage und vom 02.05. bis 30.05. geöffnet. Das Rathaus befindet sich in der Duisburger Str. 213, 47166 Duisburg.

Gabriele Kubach
Gabriele Kubach

Die Fotos zeigen Sehenswürdigkeiten, stimmungsvolle Sonnenuntergänge, einsame Strände, bizarre Felsenbuchten, die kilometerlangen Trockensteinmauern, Ausgrabungsstellen und viele andere nur auf Menorca anzutreffende Motive.

Menorca Fotos
Fotoausstellung im Rathaus Duisburg-Hamborn

Menorca Fotos
Fotoausstellung im Rathaus Duisburg-Hamborn

Menorca Fotos
Obelisk in Ciutadella

Auskünfte erteilt im Rathaus:
Frau Sobczynski, Zimmer 110

Quelle: Menorca-Info, Fotos: Gabriele Kubach

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Autos Valls - Wie alles begann...

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Quelle: Menorca-Info
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Interview mit dem Tourismusminister

INVESTITION IN DIE ZUKUNFT: INTERVIEW MIT DEM TOURISMUSMINISTER DER BALEARISCHEN INSELN ZUR EINFÜHRUNG DER ÖKOSTEUER ECOTASA

Die Balearischen Inseln haben mit dem 1. Mai 2002 eine Umweltsteuer eingeführt. Celestí Alomar, Tourismusminister der Balearischen Inseln, äußert sich in einem Interview zur Ökosteuer Ecotasa, der Entwicklung des Tourismus und zum Reisesommer 2002.

Frage: Herr Minister, in den Medien auf den Balearen, aber auch in Deutschland ist in den vergangenen Wochen und Monaten von einem deutlichen Rückgang des Reiseverkehrs aus Deutschland in Richtung Balearische Inseln die Rede. Ist Mallorca nicht mehr die Lieblingsinsel der Bundesbürger, verlieren Menorca, Ibiza und Formentera an Attraktivität?

Celestí Alomar: Ich glaube, die Zahlen sprechen für sich. Mit jährlich rund zehn Millionen Reisenden genießt Mallorca insbesondere bei den Bundesbürgern einen traumhaften Zuspruch, der seinesgleichen sucht. Kein anderes Reiseziel weltweit erfreut sich einer ähnlichen Beliebtheit. Deutschland ist nach wie vor der wichtigste Markt für den Tourismus nach Mallorca ist. Außerdem rangieren auch die anderen Inseln Menorca, Ibiza und Formentera nach wie vor ganz oben auf der Beliebtheitsskala der deutschen Touristen.

Frage: Sind die rückläufigen Zahlen erste Vorboten der Umweltsteuer "Ecotasa"?

Celestí Alomar: Es hat keine rückläufige Tendenz gegeben. Der Markt ist in den letzten Jahren stabil geblieben, wenn überhaupt sprechen wir hier von sehr geringen Prozentzahlen, die praktisch keinerlei Auswirkung auf die Tourismuswirtschaft gezeitigt haben. Die Einnahmen aus dem Tourismus sind in den letzten Jahren ja sogar in Folge gestiegen. Die Ökotourismussteuer hat ganz offensichtlich bisher noch gar keinen Einfluss nehmen können, da sie erst seit dem 1. Mai 2002 erhoben wird. Und wir sind überzeugt davon, dass sie, sobald sie einmal erhoben wird, keine negativen Effekte haben wird. Der Betrag ist im Vergleich zu den Gesamtausgaben für einen Urlaub verschwindend gering. Das Geld wird für Verbesserungen in der Umwelt eingesetzt, ein Aspekt, der in vielen unserer Quellmärkte sehr geschätzt wird, vor allem auf dem deutschen, unserem wichtigsten Markt.

Frage: Worauf ist der schwache Start der Reisesaison 2002 zurückzuführen?

Celestí Alomar: Wir haben es dabei mit mehreren Faktoren zu tun. Zum einen leiden wir unter der weltweiten wirtschaftlichen Rezession, die jetzt zeitversetzt auch die globale Tourismusindustrie erreicht hat. Es ist für jeden nachvollziehbar, dass die Urlauber in einer Zeit der wirtschaftlichen Rezession und vor allem der internationalen Konflikte, vorsichtiger an ihre Reiseplanung herangehen. Diese Gründe beeinflussen den Zeitpunkt, zu dem man seine Buchung macht, und vor diesem Hintergrund stellen wir auch Veränderungen im Buchungsverhalten fest. Wirtschaftliche Faktoren, eine Destination, die eine gewisse Unsicherheit vermittelt und darüber hinaus ein immer stärkerer Trend hin zur Last-Minute Buchung führen dazu, dass man die Buchungsentwicklung mit einem gewissen Maß an Vorsicht und Optimismus beobachten sollte.

Frage: Wie sieht es mit dem Wettbewerb um die Reisenden aus Deutschland aus?

Celestí Alomar: Wir machen uns keine Illusionen: Der Wettbewerb um den Urlauber ist sehr deutlich zu spüren und wirkt sich insbesondere in der gegen-wärtigen Zeit direkt auf unsere Buchungssituation aus. Die Balearischen Inseln haben ihre Besucherrekorde in den Jahren 1997 und 1998 erzielt, als es in anderen Gebieten kriegerische Ausein-andersetzungen gab, die ein Grund dafür waren, dass viele Touristen die Inseln besuchten.
Heute müssen wir uns die Urlaubsströme aus Deutschland mit Reisezielen "teilen", die vor Jahren noch mit anderen - vornehmlich politischen - Problemen zu kämpfen hatten. Insbesondere die Türkei und Staaten des ehemaligen Jugoslawiens wie Kroatien erfreuen sich großer Beliebtheit. Aber auch "neu entdeckte" Reiseziele wie Bulgarien und Rumänien locken verstärkt Urlauber aus Deutschland. Die Balearen behalten jedoch trotzdem ihre Führungsrolle als touristische Mittelmeerdestination auf dem deutschen Markt.

Frage: Warum wird jetzt eine Ecotasa erhoben?

Celestí Alomar: Die Frage ist einfach zu beantworten. Die Regierung der Balearen ist mit dem Wahlversprechen angetreten, während ihrer Regierungszeit die Weichen für die mittel- und langfristige Entwicklung des Tourismus auf unseren Inseln zu stellen. Das Parlament hat das notwenige Gesetz mehrheitlich verabschiedet und es ist nun unsere Aufgabe, für die Umsetzung dieses Gesetzes Sorge zu tragen. Mit umfangreichen Investitionen in den Umweltschutz und in die touristische Infrastruktur werden wir die Voraussetzungen schaffen, dass unsere Inseln auch künftig unter den Reisezielen rangieren, die sich weltweit durch höchste Qualität auszeichnen. Die fortschrittliche Regierung der Balearen möchte einen Weg einschlagen, der in einem neuen Tourismusmodell mündet, das sich gründet auf die Nachhaltigkeit, die touristische Qualität und die Vielfalt des Angebots. Darauf setzen wir mit Blick auf die Zukunft.

Frage: Wird die Ecotasa die Buchungs-situation nachhaltig negativ beeinflussen?

Celestí Alomar: Ein ganz klares Nein! Umfragen, die die Universität Dresden in unserem Auftrag durchgeführt hat, zeigen ganz deutlich, dass insbesondere Reisende aus Deutschland bereit sind, für den Umweltschutz eine Abgabe zu leisten. Die Deutschen sind seit vielen Jahren auf das Thema Umweltschutz sensibilisiert und gewillt, ihren Beitrag nicht nur zuhause, sondern auch im Urlaub zu leisten. Die Reisenden wollen jedoch genau wissen, wofür sie zahlen. Und wir werden sicherstellen, dass wir dieser Informationspflicht nachkommen.

Frage: In welche Projekte fließen die Mittel aus der Ecotasa?

Celestí Alomar: Lassen Sie mich zunächst unterstreichen, dass die Ecotasa zu 100 Prozent zweckgebunden erhoben wird. Das eingenommene Geld fließt in einen speziell hierfür eingerichteten Fonds, den so genannten "Rehabilitierungsfonds für touristische und natürliche Räume". Über diesen Fonds werden die Projekte der Ökotourismussteuer finanziert. Diese Projekte werden vom Beratenden Ausschuss für Tourismus vorgeschlagen und verabschiedet, der sich zusammensetzt aus Vertretern verschiedener Ministerien wie zum Beispiel Tourismus, Umwelt, Wirtschaft, Organisationen der Tourismusbranche wie den Hotelarbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Fördervereinen und angesehenen Umweltexperten.

Frage: Wie hoch ist die Abgabe für die Gäste?

Celestí Alomar: Sie variiert je nach Unterkunftsart zwischen 25 Cent in einem Agroturismo Hotel und zwei Euro in einem 5-Sterne-Hotel pro Person und Tag. Details über die genauen Beträge haben wir im Internet unter der Adresse www.ecotasa.org auch in deutscher Sprache zusammen-gestellt.

Frage: Wie hoch werden die zu erwartende Einnahmen durch die Ecotasa sein?

Celestí Alomar: Erste Berechnungen deuten darauf hin, dass pro Jahr etwa 60 Millionen Euro eingenommen werden. Diese Zahl wird allerdings in diesem Jahr nicht erreicht werden, da die Steuer erst seit dem 1. Mai 2002 erhoben wird.

Frage: Wie wird die Abgabe erhoben?

Celestí Alomar: Die Festlegung der Anzahl der Übernachtungen und der zu entrichtenden Abgabenhöhe kann vom Beherbergungsunternehmen auf dem Wege einer direkten oder einer objektiven Schätzung vorgenommen werden. Hierüber kann das Hotel entscheiden. Direkte Schätzung heißt, dass die Zahl der beherbergten Touristen konkret und direkt gezählt wird.
Die objektive Schätzung hingegen ergibt sich aus der Anwendung bestimmter Indizes bzw. Module auf die geschätzte Anzahl von Übernachtungen in den touristischen Beherbergungsunternehmen. In jedem Fall wird der Gast bei seiner Ankunft im Beherbergungsunternehmen die Steuer in der entsprechenden Höhe zu bezahlen habe, je nach für seine Kategorie festgelegten Quote, die zwischen 0,25 bis zwei Euro pro Übernachtung liegt.

Frage: Belastet die Ecotasa nicht insbesondere die Reisekassen von Familien mit Kindern?

Celestí Alomar: Wir haben bei der Gestaltung der Ecotasa besondere Rücksicht auf diese für uns wichtigste Zielgruppe gemacht - die Familien. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Ecotasa ausgenommen.

Frage: Wie können sich die Reisenden über das Gesetz sowie die von ihnen mitfinanzierten Projekte informieren?

Celestí Alomar: Unter der Internetadresse www.ecotasa.org haben wir sämtliche Informationen rund um das Gesetz zusammengetragen. Hier werden auch die Projekte aufgeführt, die mit den Einnahmen aus der Ökotourismussteuer finanziert werden. Diese Projekte werden vom Beratenden Ausschuss für Tourismus, dem sowohl Vertreter der Balearen-Regierung als auch der Tourismusbranche sowie Umweltexperten angehören, untersucht. Sobald sie verabschiedet sind, werden sie öffentlich bekannt gegeben, damit sowohl die Bewohner der Balearen als auch die Touristen wissen, wo das eingenommene Geld hinfließt.

Frage: Welche Maßnahmen planen Sie, um Urlauber aus Deutschland zu informieren?

Celestí Alomar: Wir haben bereits in persönlichen Gesprächen Verbraucher-Organisationen und Vertreter der Regierungsparteien in Deutschland sowie die Reiseveranstalter über deren Verbände informiert. Neben unseren eigenen Informationen durch das Internet und Informationen bei der Ankunft werden wir die Einführung der Ecotasa durch eine Anzeigenkampagne in deutschen Medien begleiten.
Ferner werden wir bekanntlich im Frühsommer eine Repräsentanz der Balearischen Inseln in Berlin eröffnen. Eine der zentralen Aufgaben dieser Repräsentanz wird es sein, über unsere Inseln zu informieren und so aktive Beiträge zur Völkerverständigung zu leisten. Die Balearischen Inseln und insbesondere Mallorca sind schon heute ein Beispiel dafür, wie Europa zusammenwächst. Wir wollen das Modell Mallorca für Europa weiter fördern.

Herr Minister - wir danken Ihnen für das Gespräch.

Palma, 1. Mai 2002, Quelle: W & PSeitenanfang

Kurznachrichten

Grupotel Macarella geöffnet

Nach mehrmaligen Verzögerungen und vielen Umbuchungen von Gästen hat am 28.04.2002 endlich das Hotel geöffnet und erste Gäste konnten Service, Zimmer und Umfeld begutachten. Wir warten gespannt auf Ihre Rückmeldungen und  Kommentare.

Grupotel Macarella
Gran Vía Xoriguer s/n,
07769 Son Xoriguer / Ciutadella, Menorca
Internet: www.grupotel.com
E-Mail: macarella@grupotel.com
Tel: 0034-971-387818
Fax: 0034-971-387269
Quelle: Menorca-Info

Menorca-Portal wird ausgebaut

Die Arbeit am Menorca-Portal schreitet voran. Mit den nachfolgenden Seiten wird in Kürze jedem Menorca-Urlauber eine komplett neu strukturierte Plattform zur Verfügung stehen:
- menorca-mobil.de (Autos und mehr...)
- menorca-camping.de (Camping)
- menorca-charter.de (Boot-Charter)
- menorca-rural.de (Landhotels)
- ...
Weitere Seiten sind bereits in Vorbereitung.
Quelle: Menorca-Info

Neue Homepages

Die folgenden Homepages sind seit kurzem online und für Menorca-Urlauber interessant:
- www.hostal-jeni.de Hostal in Es Mercadal
- www.autospons.de preiswerte Mietwagen
Quelle: Menorca-Info

Sonderangebote

Seit einigen Wochen bietet Menorca-Info wöchentlich aktuelle Sonderangebote in den Kategorien

an. In Kooperation mit lokalen Anbietern auf Menorca werden Angebote mit gutem Preis- Leistungsverhältnis zusammengestellt.
Quelle: Menorca-Info

MÄRKTE

VI MESSE VON PFERDEN AUS MENORCA
vom 4. Mai bis zum 5. Mai
(ES MERCADAL)
Eintritt frei
Pferdsschaustellung, -Abrichtung und Markt.

ANDERE VERANSTALTUNGEN

Tag der offenen Tür: MUSEEN UND KULTURELLE ZENTREN
vom 4. Mai bis zum 5. Mai
(MAÓ)
Eintritt frei
Man wird verschiedene Museen in Mahón, Es Castell, Ciutadella, Es Mercadal und Alaior besuchen können.
Quelle: Visit Balears

KLASSISCHE MUSIK

ASOCIACIÓN DE JÓVENES INTÉPRETES
4. Mai, 12:00 Uhr Centre social
(CIUTADELLA DE MENORCA)
Concierto de piano, Eintritt frei

BANDA DE MÚSICA DE FERRERIES
5. Mai, 20:00 Uhr
Centre cultural (ALAIOR)
Banda de música, Eintritt frei

THEATER

"TEATRE DELFÍ SERRA"
5. Mai, 20:00 Uhr, Teatre de fornells (MAÓ)
Organiza Red Cultural de Fornells, Eintritt frei

AUSSTELLUNGEN

J. VIVES LLULL "EL HOMBRE Y EL COLECCIONISTA"
bis zum 30. Juli
Museu de menorca (MAÓ)
Colección Vives Campomar, Eintritt frei

DIE ROTE KUH UND ANDERE AUTOCHTONEN RASSEN AUS MENORCA
bis zum 30. Oktober
Ferreries (FERRERIES)
Museo de Naturaleza, Eintritt frei
Organisiert von GOB unter Mitarbeit von Conselleria de Agricultura und Dirección General de Biodiversidad.

MARIJA BRAUT
bis zum 4. Mai
Claustre del carme (MAÓ)
Fotographieausstellung, Eintritt frei

SORPRESA. FOTOGRAPHIEN VON CARLOS BERRANTES
bis zum 8. Mai
Sala de cultura de maó (MAÓ)
Eintritt frei
Fotographiesammlung der Inseln

EL SIGLO XVIII Y NOSOTROS
vom 3. Mai bis zum 30. Mai
(CIUTADELLA DE MENORCA)
Exposiciones divulgativas en el Palacio Saura, Palau, Eintritt frei

Salort, Sala de Cultura "Sa Nostra", Museu Diocesano y Museo Municipal.

EXPOSICIÓ CONFIDÈNCIES
vom 3. Mai bis zum 12. Mai
Antics quarters (ES MERCADAL)
11 Frauen, die Malerinen sind: Anna Carreras, Anna Esbert, Dolores Bocttcher, Júlia Viader, Lindsay Mullen, Maria Coll, Mitico Shiraira, Núria Román, Paca Florit, Tònia Coll und Virgínia Barber, Eintritt frei

CIUTADELLA SE VISTE DEL SIGLO XVIII
vom 3. Mai bis zum 31. Mai
(CIUTADELLA DE MENORCA)
Muestra de objetos y edificios de la Ciutadella de 1700 y diferentes activitades durante todo el mes, Eintritt frei.

Quelle: Visit BalearsSeitenanfang

Restaurant S' Eixerit


Eingangsbereich des Restaurants S' Eixerit

Am Rand des Ortskerns von Es Mercadal befindet sich das Restaurant S' Eixerit in einem kleinen Haus mit schönem Patio, welches im Sommer zum Essen im Freien einlädt.

S' Eixerit

Das Essen begann mit einer Überraschung. Neben den sonst üblichen Oliven gab es eine wirklich leckere Vorspeise des Hauses. Eine nicht genau definierbare Mischung von Gambas, Sobrasada und verschiedenen Gewürzen in einer geschmackvollen Sauce. Die Gambas waren gemeinsam mit der Wurst auf kleinen Holzspießen zusammengesteckt.


Überraschung vor der Vorspeise (0 Euro)


Cintas de Espinacas, Ragout de Mariscos - 10 €


Dessert - einfach lecker - 4 €

Schon im Eingang zeigen Ölbilder, Möbel und sonstige Ausstattung den guten Geschmack der Inhaber. Pastellfarben und eine dezente Beleuchtung runden den positiven Eindruck ab.

S' Eixerit

Das Restaurant bietet verschiedene original menorquinische Vorspeisen, Salate, Pa amb Oli, Paellas, Fleisch- und Fischgerichte. Auch die Desserts sind etwas Besonderes. Die Küche ist ausgefallen und liegt im mittleren Preisbereich. Typische Gerichte sind z. B.
- Dorada a la Plancha - 14,50 €
- Lubina a la Plancha - 15,70 €
- Merluza al Capricho - 15,70 €
- Chuletón de Ternera - 15,70 €
- Croquetas de la Casa - 7,20 €
- Parrillada de Verduras - 10,20 €
- Rebozado de Verduras - 10,20 €
- Pasta Negra con Sepia y Gambas - 7,70 €

Einige Gerichte sind nur auf Vorbestellung verfügbar:
- Paella de Langosta
- Paella de Bogavante
- Caldereta de Langosta


Setas y Gambas - 8,90 €


Brocheta especial de la casa de verduritas, carne y gambas - 11,80 €

Guten Appetit !

Quelle: Menorca-InfoSeitenanfang

Ausflug: Claustre del Carme

Neue Kunstrichtungen in einem vortrefflichen Rahmen

Der Claustre del Carme, der Kreuzgang des Karmeliterordens, ist eines der hervor-ragendsten Architekturbeispiele der Stadt Maó, ein Musterstück für Renovierung und traditionellen Umbau. Dieser alte Kreuzgang ist heute ein kulturelles Zentrum, das einen Besuch wert ist.

Claustre del Carmen

Der Convent del Carme, das Kloster in dem sich der Kreuzgang befindet, hinterlässt mit seinen ungewöhnlich großen Proportionen und soliden Räumen im neuklassischen Stil einen tiefen Eindruck. Das Kloster gehörte dem Karmeliter-orden, der sich Ende des 17. Jahrhunderts in Maó niederließ. Am Anfang wohnten seine Mitglieder in Höhlen, wo Theologie, Philosophie und Grammatik unterrichtet wurde.

Im Jahr 1725 verlieh ihnen Papst Benedikt XII die Klosterwürde, obwohl die englische Regierung ihnen den Bau der Kirche und des Klosters bis 1749 nicht erlaubte. Ein Jahr später begannen die Bauarbeiten, die 1781 mit dem Kreuzgang beendet wurden. Die Gegenwart der Karmeliterinnen auf Maó war von vielen Schwierigkeiten geprägt: sie wurden 1782 durch die französischen Truppen und 1821 durch die Verfassung vorübergehend vertrieben, und 1835 wurden ihnen nach dem Enteignungsgesetz durch den spanischen Politiker Mendizábal ihre Güter entzogen.

Ein vielseitiges Kulturzentrum

Von da an wurde der Kreuzgang zum Besitztum des Stadtrates. Dieser veranlasste nun vor drei Jahren seine Wiederherstellung, um es in ein attraktives Zentrum mitten in der Stadt umzuwandeln.

Im Erdgeschoss finden wir kommerzielle Betriebe und im ersten Stock verschiedene kulturelle Einrichtungen. Beide Stockwerke sind durch großzügige Treppen miteinander verbunden, welche das eiserne Geländer des ursprünglichen Gebäudes erhalten haben, ein Werk des französischen Meisters Martin Dandalot.

Hier finden wir ein buntes Treiben, ein ständiges Kommen und Gehen. Es gibt viele Veranstaltungsräume und Ausstellungsflächen mit ausgesuchtem Programm.

Besonders hervorzuheben ist die Sammlung Hernández Mora welche das alltägliche Leben auf der Insel vom XVIII bis zum XX Jahrhundert darstellt. Auch die Bibliothek, die Freizeitsausbildungsschulen der Gemeinde, eine Musikhochschule und drei Ausstellungsräume mit einem Jahresprogramm mit den neuesten Kunsttrends.

Haupteingang: Claustre del Carme, 5 / Postleitzahl: 07701 Maó (ein zweiter Eingang steht offen an der Plaza del Carme, 8-10). Die Telefonnummer des Museo-Colección Hernández Mora und der Bibliothek ist 971-350 597. Die Tel. der (escuelas municipales) und der Musikschule (conservatorio de música) ist 971-866 370.


Quelle: Visit BalearsSeitenanfang

Merian live! - Menorca

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Zu allen für den Menorcareisenden relevanten Themen sind umfangreiche Informationssammlungen vorhanden. Von allgemeinen Informationen über die Insel, über Hotels und Unterkünfte, Essen und Trinken, sehenswerte Orte, Routen und Touren bis wichtige Tipps ist vor allem die Aktualität hervorragend.

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Gräfe und Unzer
ISBN: 3774204225
Preis: 7,95 €

Quelle: Menorca-Info
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Copyright © 2010 - Letzte Aktualisierung: 29.04.10    zurück Seite drucken