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| Ökotourismussteuer |
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Zum 1. Mai 2002: Balearen führen Öko-tourismussteuer ein - durchschnittlich ein Euro pro Tag - Kinder unter 12 Jahren frei
PALMA/MÜNCHEN (w&p) - Mit einem kleinen Beitrag Großes leisten:
Durch eine Ökotourismussteuer in Höhe von durchschnittlich einem Euro pro Tag
beteiligen sich die Urlauber auf den Balearen künftig an Maßnahmen zum Schutz der Umwelt auf Mallorca,
Menorca, Ibiza und Formentera. Seit dem 1. Mai 2002 ziehen die Hoteliers die so genannte Ecotasa ein und führen sie
zweckgebunden an den "Rehabilitierungsfond für Fremdenverkehrsräume und natürliche Gebiete" ab. Von der Abgabe ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren. Mit der vom Parlament der Balearen im Jahr 2001 beschlossenen Umweltsteuer unter-stützt die Regionalregierung konkrete Projekte, um die Schönheit und natürlichen Ressourcen dieser einzigartigen Ferienregion auch für künftige Generationen zu erhalten. Mit jährlich rund zehn Millionen Reisenden zählen die Balearen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit zu den traditionell beliebtesten Reisezielen. Allein Mallorca begrüßt jährlich rund sieben Millionen Urlauber, davon drei Millionen aus Deutschland. Auf der Insel leben rund 637.510 Einheimische.
Die Ökotourismussteuer basiert auf dem Grundgedanken, dass der Erhalt der Umwelt und die Sanierung touristischer Gebiete bei der hohen Anzahl an Urlaubern nicht allein aus den Steuergeldern der einheimischen Bevölkerung finanziert werden können. Die Abgabe erinnert also mehr an eine Art Kurtaxe als an die klassische Ökosteuer, die auf dem Verursacherprinzip basiert.
Die Ecotasa versteht sich konkret als eine Solidaritätsabgabe, die Interessen von Einwohnern und Besuchern in Einklang bringen soll, und zwar interpersonell zwischen Touristen und Anwohnern, interterritorial zwischen touristisch sehr stark und den weniger erschlossenen Gebieten und intergenerationell - also um den nächsten Generationen ein intaktes Natur- und Sozialerbe zu hinterlassen.
Wichtig für die Touristen: Die Gelder fließen nicht in den großen Steuertopf, sondern komplett in den
"Rehabilitierungsfond für Fremdenverkehrsräume und natürliche Gebiete". Dieser Fond ist so transparent angelegt, dass Interessierte sich jederzeit über die Verwendung der Gelder informieren können.
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Die Einnahmen aus der Ecotasa dürfen nur zweckgebunden verwendet werden. Diese Gelder dienen beispielsweise dazu, Fuß-gängerzonen zu schaffen, den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern, Wander- und Radwege sowie Grünanlagen anzulegen, traditionelle Baustile zu fördern oder entlas-tende Parkplätze und Wasseraufbereitungs-anlagen zu bauen.
Ziel ist es, durch eine verbesserte Infrastruktur und eine gepflegtere Umwelt die Lebens- und Urlaubsqualität auf den Balearen und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der Inseln deutlich zu erhöhen. Das Tourismusministerium der Balearen überwacht die ordnungsgemäße Verwendung der Ecotasa und schlägt Projekte vor, die damit verwirklicht werden könnten. Eine Kommission mit Vertretern wichtiger Regionalministerien vom Tourismus- über das Arbeits- bis hin zum Umwelt- und Landwirtschaftsressort entscheidet letztlich, welche Maßnahmen durchgeführt werden.
Durch sehr wenig wird viel erreicht: Die Regierung der Balearen legt Wert darauf, dass die Abgabe den Urlauber kaum belastet, und zwar mit durchschnittlich nur einem Euro pro Person und Tag - Kinder unter zwölf Jahren sind frei. Der Beitrag, den die Hotels und andere Beherbergungs-betriebe leisten müssen, ist ebenfalls sehr gering im Vergleich zum Nutzen, der sich für sie ergibt. Ohne Zweifel bedeutet ein schöneres Umfeld auch einen Wettbewerbs-vorteil für die Unternehmen - vor allem, weil die Gäste bekanntermaßen immer mehr auf Qualität setzen.
Bezahlen muss jeder, der in einem touris-tischen Beherbergungsbetrieb übernachtet. Die Höhe der Abgabe hängt von der Art der Unterkunft ab.
| Folgende Tarife finden Anwendung: |
€ |
| Hotels / Apartment-Hotels mit 5 Sternen |
2 |
| Hotels / Apartment-Hotels mit 4 Sternen |
1 |
| Hotels / Apartment-Hotels mit 3 Sternen |
1 |
| Hotels / Apartment-Hotels mit 2 Sternen |
0,5 |
| Hotels / Apartment-Hotels mit 1 Stern |
0,5 |
| Ferienapartments mit 4 Schlüsseln |
2 |
| Ferienapartments mit 3 Schlüsseln |
1 |
| Ferienapartments mit 2 Schlüsseln |
1 |
| Ferienapartments mit 1 Schlüssel |
0,5 |
| Ferienunterkünfte |
1 |
| Mietimmobilien mit zusätzlichem Service |
1 |
| Campingplätze und Ferienlager |
0,75 |
| Landhotels | 1 |
| Hotels im Inselinneren | 1 |
| Agrotourismus-Betriebe | 0,25 |
Quelle: Wilde & Partner,
mehr Details hier ...
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| Ausstellung in Menorca und Duisburg |
Zeichnungen von Hermann Pabst
Im May 2002 findet in Mahon die
Ausstellung der Zeichnungen von Hermann Pabst statt.
Zum Künstler: Hermann Pabst wurde am 13. August 1900 bei Metz geboren. 1917
absolvierte er sein Abitur und wurde zum Kriegshilfsdienst einberufen. Schon in
frühen Jahren war er vom Zeichnen fasziniert und 1920 besuchte er die Kölner
Kunstschule in unregelmäßigen Abständen. Er arbeitete als Beamter am Finanzamt
Köln und nutzte jede freie Stunde zum Zeichnen. Nach seiner Pensionierung 1961
verbrachte er die meiste Zeit zusammen mit seiner Frau auf Menorca und dort
entstanden u. a. viele Portraits seiner menorquinischen Freunde. Wegen seines
angegriffenen Gesundheitszustandes kehrt er 1971 nach Köln zurück, wo er am 09
März 1972 verstarb. Er hinterließ über 1000 Bilder.

Selbstbildnis Hermann Pabst
Zum Lebenswerk: Er hat sich auf das Zeichnen der Menschen beschränkt,
benutzte dazu die Technik der Kohlestifte. Bei seinen Portraits ist Farbe nicht
erforderlich, er schafft einen außerordentlich starken Ausdruck nur durch die
Blickrichtung des Sehenden, durch eine Pose oder durch die Schönheit.

Junge Menorquinerin
In seinem
Werk erfasst man den Schmerz, das Leiden, die Freude und das Dasein im
Zusammenhang mit den außergewöhnlichen Ereignissen des Jahrhunderts. H. P. erfuhr sich selbst als anachronistischen Künstler, den Ausdrucksformen und
Technik der Zeit entfremdet.
Quelle: Rita Pabst, Bilder: Hermann Pabst
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Menorca-Fotos in Duisburg-Hamborn
Nach vielen Aufenthalten auf Menorca
veröffentlicht Gabriele Kubach die schönsten Fotos Ihrer Sammlung im Rathaus
von Duisburg-Hamborn. Nach einer ersten erfolgreichen Fotoausstellung in der
eigenen Firma hat sie sich zu diesem Schritt entschlossen. Die Ausstellung ist in der 1. Etage und vom 02.05.
bis 30.05. geöffnet. Das Rathaus befindet sich in der Duisburger Str. 213, 47166 Duisburg.

Gabriele Kubach
Die Fotos zeigen Sehenswürdigkeiten,
stimmungsvolle Sonnenuntergänge, einsame Strände, bizarre Felsenbuchten, die
kilometerlangen Trockensteinmauern, Ausgrabungsstellen und viele andere nur auf
Menorca anzutreffende Motive.

Fotoausstellung im Rathaus Duisburg-Hamborn

Fotoausstellung im Rathaus Duisburg-Hamborn

Obelisk in Ciutadella Auskünfte erteilt im Rathaus:
Frau Sobczynski, Zimmer 110
Quelle: Menorca-Info, Fotos: Gabriele Kubach
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| Autos Valls - Wie
alles begann... |
Der
Artikel wurde von der Redaktion gelöscht.
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Hier können Sie Ihr gewünschtes
Fahrzeug
reservieren...
Quelle: Menorca-Info
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Interview mit dem Tourismusminister |
INVESTITION IN DIE ZUKUNFT:
INTERVIEW MIT DEM TOURISMUSMINISTER DER BALEARISCHEN INSELN ZUR EINFÜHRUNG
DER ÖKOSTEUER ECOTASA
Die Balearischen Inseln haben mit dem 1. Mai 2002 eine Umweltsteuer
eingeführt. Celestí Alomar, Tourismusminister der Balearischen Inseln,
äußert sich in einem Interview zur Ökosteuer Ecotasa, der Entwicklung des
Tourismus und zum Reisesommer 2002.
Frage: Herr Minister, in den Medien auf den Balearen, aber auch in
Deutschland ist in den vergangenen Wochen und Monaten von einem deutlichen
Rückgang des Reiseverkehrs aus Deutschland in Richtung Balearische Inseln
die Rede. Ist Mallorca nicht mehr die Lieblingsinsel der Bundesbürger,
verlieren Menorca, Ibiza und Formentera an Attraktivität?
Celestí Alomar: Ich glaube, die Zahlen sprechen für sich. Mit jährlich
rund zehn Millionen Reisenden genießt Mallorca insbesondere bei den
Bundesbürgern einen traumhaften Zuspruch, der seinesgleichen sucht. Kein
anderes Reiseziel weltweit erfreut sich einer ähnlichen Beliebtheit.
Deutschland ist nach wie vor der wichtigste Markt für den Tourismus nach
Mallorca ist. Außerdem rangieren auch die anderen Inseln Menorca, Ibiza und
Formentera nach wie vor ganz oben auf der Beliebtheitsskala der deutschen
Touristen.
Frage: Sind die rückläufigen Zahlen erste Vorboten der Umweltsteuer
"Ecotasa"?
Celestí Alomar: Es hat keine rückläufige Tendenz gegeben. Der Markt ist in
den letzten Jahren stabil geblieben, wenn überhaupt sprechen wir hier von
sehr geringen Prozentzahlen, die praktisch keinerlei Auswirkung auf die
Tourismuswirtschaft gezeitigt haben. Die Einnahmen aus dem Tourismus sind
in den letzten Jahren ja sogar in Folge gestiegen. Die Ökotourismussteuer
hat ganz offensichtlich bisher noch gar keinen Einfluss nehmen können, da
sie erst seit dem 1. Mai 2002 erhoben wird. Und wir sind überzeugt davon,
dass sie, sobald sie einmal erhoben wird, keine negativen Effekte haben
wird. Der Betrag ist im Vergleich zu den Gesamtausgaben für einen Urlaub
verschwindend gering. Das Geld wird für Verbesserungen in der Umwelt
eingesetzt, ein Aspekt, der in vielen unserer Quellmärkte sehr geschätzt
wird, vor allem auf dem deutschen, unserem wichtigsten Markt.
Frage: Worauf ist der schwache Start der Reisesaison 2002 zurückzuführen?
Celestí Alomar: Wir haben es dabei mit mehreren Faktoren zu tun. Zum einen
leiden wir unter der weltweiten wirtschaftlichen Rezession, die jetzt zeitversetzt auch die globale Tourismusindustrie erreicht hat. Es ist für
jeden nachvollziehbar, dass die Urlauber in einer Zeit der wirtschaftlichen
Rezession und vor allem der internationalen Konflikte, vorsichtiger an ihre
Reiseplanung herangehen. Diese Gründe beeinflussen den Zeitpunkt, zu dem
man seine Buchung macht, und vor diesem Hintergrund stellen wir auch
Veränderungen im Buchungsverhalten fest. Wirtschaftliche Faktoren, eine
Destination, die eine gewisse Unsicherheit vermittelt und darüber hinaus
ein immer stärkerer Trend hin zur Last-Minute Buchung führen dazu, dass man
die Buchungsentwicklung mit einem gewissen Maß an Vorsicht und Optimismus
beobachten sollte.
Frage: Wie sieht es mit dem Wettbewerb um die Reisenden aus Deutschland
aus?
Celestí Alomar: Wir machen uns keine Illusionen: Der Wettbewerb um den
Urlauber ist sehr deutlich zu spüren und wirkt sich insbesondere in der
gegen-wärtigen Zeit direkt auf unsere Buchungssituation aus. Die Balearischen Inseln haben ihre Besucherrekorde in den Jahren 1997 und 1998
erzielt, als es in anderen Gebieten kriegerische Ausein-andersetzungen gab,
die ein Grund dafür waren, dass viele Touristen die Inseln besuchten.
Heute müssen wir uns die Urlaubsströme aus Deutschland mit Reisezielen
"teilen", die vor Jahren noch mit anderen - vornehmlich politischen -
Problemen zu kämpfen hatten. Insbesondere die Türkei und Staaten des
ehemaligen Jugoslawiens wie Kroatien erfreuen sich großer Beliebtheit. Aber auch
"neu entdeckte" Reiseziele wie Bulgarien und Rumänien locken
verstärkt Urlauber aus Deutschland. Die Balearen behalten jedoch trotzdem
ihre Führungsrolle als touristische Mittelmeerdestination auf dem deutschen
Markt.
Frage: Warum wird jetzt eine Ecotasa erhoben?
Celestí Alomar: Die Frage ist einfach zu beantworten. Die Regierung der
Balearen ist mit dem Wahlversprechen angetreten, während ihrer
Regierungszeit die Weichen für die mittel- und langfristige Entwicklung des
Tourismus auf unseren Inseln zu stellen. Das Parlament hat das notwenige
Gesetz mehrheitlich verabschiedet und es ist nun unsere Aufgabe, für die
Umsetzung dieses Gesetzes Sorge zu tragen. Mit umfangreichen Investitionen
in den Umweltschutz und in die touristische Infrastruktur werden wir die
Voraussetzungen schaffen, dass unsere Inseln auch künftig unter den
Reisezielen rangieren, die sich weltweit durch höchste Qualität
auszeichnen. Die fortschrittliche Regierung der Balearen möchte einen Weg
einschlagen, der in einem neuen Tourismusmodell mündet, das sich gründet
auf die Nachhaltigkeit, die touristische Qualität und die Vielfalt des
Angebots. Darauf setzen wir mit Blick auf die Zukunft.
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Frage: Wird die Ecotasa die Buchungs-situation nachhaltig negativ
beeinflussen?
Celestí Alomar: Ein ganz klares Nein! Umfragen, die die Universität Dresden
in unserem Auftrag durchgeführt hat, zeigen ganz deutlich, dass
insbesondere Reisende aus Deutschland bereit sind, für den Umweltschutz
eine Abgabe zu leisten. Die Deutschen sind seit vielen Jahren auf das Thema
Umweltschutz sensibilisiert und gewillt, ihren Beitrag nicht nur zuhause,
sondern auch im Urlaub zu leisten. Die Reisenden wollen jedoch genau
wissen, wofür sie zahlen. Und wir werden sicherstellen, dass wir dieser
Informationspflicht nachkommen.
Frage: In welche Projekte fließen die Mittel aus der Ecotasa?
Celestí Alomar: Lassen Sie mich zunächst unterstreichen, dass die Ecotasa
zu 100 Prozent zweckgebunden erhoben wird. Das eingenommene Geld fließt in
einen speziell hierfür eingerichteten Fonds, den so genannten
"Rehabilitierungsfonds für touristische und natürliche Räume". Über diesen
Fonds werden die Projekte der Ökotourismussteuer finanziert. Diese Projekte
werden vom Beratenden Ausschuss für Tourismus vorgeschlagen und
verabschiedet, der sich zusammensetzt aus Vertretern verschiedener
Ministerien wie zum Beispiel Tourismus, Umwelt, Wirtschaft, Organisationen
der Tourismusbranche wie den Hotelarbeitgeberverbänden, Gewerkschaften,
Fördervereinen und angesehenen Umweltexperten.
Frage: Wie hoch ist die Abgabe für die Gäste?
Celestí Alomar: Sie variiert je nach Unterkunftsart zwischen 25 Cent in
einem Agroturismo Hotel und zwei Euro in einem 5-Sterne-Hotel pro Person
und Tag. Details über die genauen Beträge haben wir im Internet unter der
Adresse www.ecotasa.org auch in deutscher Sprache zusammen-gestellt.
Frage: Wie hoch werden die zu erwartende Einnahmen durch die Ecotasa sein?
Celestí Alomar: Erste Berechnungen deuten darauf hin, dass pro Jahr etwa 60
Millionen Euro eingenommen werden. Diese Zahl wird allerdings in diesem
Jahr nicht erreicht werden, da die Steuer erst seit dem 1. Mai 2002 erhoben
wird.
Frage: Wie wird die Abgabe erhoben?
Celestí Alomar: Die Festlegung der Anzahl der Übernachtungen und der zu
entrichtenden Abgabenhöhe kann vom Beherbergungsunternehmen auf dem Wege
einer direkten oder einer objektiven Schätzung vorgenommen werden. Hierüber
kann das Hotel entscheiden. Direkte Schätzung heißt, dass die Zahl der
beherbergten Touristen konkret und direkt gezählt wird.
Die objektive Schätzung hingegen ergibt sich aus der Anwendung bestimmter
Indizes bzw. Module auf die geschätzte Anzahl von Übernachtungen in den
touristischen Beherbergungsunternehmen. In jedem Fall wird der Gast bei
seiner Ankunft im Beherbergungsunternehmen die Steuer in der entsprechenden
Höhe zu bezahlen habe, je nach für seine Kategorie festgelegten Quote, die
zwischen 0,25 bis zwei Euro pro Übernachtung liegt.
Frage: Belastet die Ecotasa nicht insbesondere die Reisekassen von Familien
mit Kindern?
Celestí Alomar: Wir haben bei der Gestaltung der Ecotasa besondere
Rücksicht auf diese für uns wichtigste Zielgruppe gemacht - die Familien.
Kinder unter zwölf Jahren sind von der Ecotasa ausgenommen.
Frage: Wie können sich die Reisenden über das Gesetz sowie die von ihnen
mitfinanzierten Projekte informieren?
Celestí Alomar: Unter der Internetadresse
www.ecotasa.org haben wir
sämtliche Informationen rund um das Gesetz zusammengetragen. Hier werden
auch die Projekte aufgeführt, die mit den Einnahmen aus der
Ökotourismussteuer finanziert werden. Diese Projekte werden vom Beratenden
Ausschuss für Tourismus, dem sowohl Vertreter der Balearen-Regierung als
auch der Tourismusbranche sowie Umweltexperten angehören, untersucht.
Sobald sie verabschiedet sind, werden sie öffentlich bekannt gegeben, damit
sowohl die Bewohner der Balearen als auch die Touristen wissen, wo das
eingenommene Geld hinfließt.
Frage: Welche Maßnahmen planen Sie, um Urlauber aus Deutschland zu
informieren?
Celestí Alomar: Wir haben bereits in persönlichen Gesprächen
Verbraucher-Organisationen und Vertreter der Regierungsparteien in
Deutschland sowie die Reiseveranstalter über deren Verbände informiert.
Neben unseren eigenen Informationen durch das Internet und Informationen
bei der Ankunft werden wir die Einführung der Ecotasa durch eine
Anzeigenkampagne in deutschen Medien begleiten.
Ferner werden wir bekanntlich im Frühsommer eine Repräsentanz der
Balearischen Inseln in Berlin eröffnen. Eine der zentralen Aufgaben dieser
Repräsentanz wird es sein, über unsere Inseln zu informieren und so aktive
Beiträge zur Völkerverständigung zu leisten. Die Balearischen Inseln und
insbesondere Mallorca sind schon heute ein Beispiel dafür, wie Europa
zusammenwächst. Wir wollen das Modell Mallorca für Europa weiter fördern.
Herr Minister - wir danken Ihnen für das Gespräch.
Palma, 1. Mai 2002, Quelle: W & P
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| Kurznachrichten |
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Grupotel Macarella geöffnet
Nach mehrmaligen Verzögerungen und vielen Umbuchungen von
Gästen hat am 28.04.2002 endlich das Hotel geöffnet und erste Gäste konnten
Service, Zimmer und Umfeld begutachten. Wir warten gespannt auf Ihre
Rückmeldungen und Kommentare.
Grupotel Macarella
Gran Vía Xoriguer s/n,
07769 Son Xoriguer / Ciutadella, Menorca
Internet: www.grupotel.com
E-Mail: macarella@grupotel.com
Tel: 0034-971-387818
Fax: 0034-971-387269
Quelle: Menorca-Info
Menorca-Portal wird ausgebaut
Die
Arbeit am Menorca-Portal schreitet voran. Mit den nachfolgenden Seiten wird in
Kürze jedem Menorca-Urlauber eine komplett neu strukturierte Plattform zur
Verfügung stehen:
- menorca-mobil.de (Autos und mehr...)
- menorca-camping.de (Camping)
- menorca-charter.de (Boot-Charter)
- menorca-rural.de (Landhotels)
- ...
Weitere Seiten sind bereits in Vorbereitung.
Quelle: Menorca-Info
Neue Homepages
Die
folgenden Homepages sind seit kurzem online und für Menorca-Urlauber
interessant:
- www.hostal-jeni.de Hostal in Es
Mercadal
- www.autospons.de preiswerte Mietwagen
Quelle: Menorca-Info
Sonderangebote
Seit einigen Wochen
bietet Menorca-Info wöchentlich aktuelle Sonderangebote in den Kategorien
an. In Kooperation mit lokalen Anbietern auf
Menorca werden Angebote mit gutem Preis- Leistungsverhältnis zusammengestellt.
Quelle: Menorca-Info
MÄRKTE
VI MESSE VON PFERDEN AUS MENORCA
vom 4. Mai bis zum 5. Mai
(ES MERCADAL)
Eintritt frei
Pferdsschaustellung, -Abrichtung und Markt.
ANDERE VERANSTALTUNGEN
Tag der offenen Tür: MUSEEN UND KULTURELLE ZENTREN
vom 4. Mai bis zum 5. Mai
(MAÓ)
Eintritt frei
Man wird verschiedene Museen in Mahón, Es Castell, Ciutadella, Es Mercadal und
Alaior besuchen können.
Quelle: Visit Balears |
KLASSISCHE MUSIK ASOCIACIÓN DE JÓVENES
INTÉPRETES
4. Mai, 12:00 Uhr Centre social
(CIUTADELLA DE MENORCA)
Concierto de piano, Eintritt frei
BANDA DE MÚSICA DE FERRERIES
5. Mai, 20:00 Uhr
Centre cultural (ALAIOR)
Banda de música, Eintritt frei
THEATER
"TEATRE DELFÍ SERRA"
5. Mai, 20:00 Uhr, Teatre de fornells (MAÓ)
Organiza Red Cultural de Fornells, Eintritt frei
AUSSTELLUNGEN
J. VIVES LLULL "EL HOMBRE Y EL COLECCIONISTA"
bis zum 30. Juli
Museu de menorca (MAÓ)
Colección Vives Campomar, Eintritt frei
DIE ROTE KUH UND ANDERE AUTOCHTONEN RASSEN AUS MENORCA
bis zum 30. Oktober
Ferreries (FERRERIES)
Museo de Naturaleza, Eintritt frei
Organisiert von GOB unter Mitarbeit von Conselleria de Agricultura und Dirección
General de Biodiversidad.
MARIJA BRAUT
bis zum 4. Mai
Claustre del carme (MAÓ)
Fotographieausstellung, Eintritt frei
SORPRESA. FOTOGRAPHIEN VON CARLOS BERRANTES
bis zum 8. Mai
Sala de cultura de maó (MAÓ)
Eintritt frei
Fotographiesammlung der Inseln
EL SIGLO XVIII Y NOSOTROS
vom 3. Mai bis zum 30. Mai
(CIUTADELLA DE MENORCA)
Exposiciones divulgativas en el Palacio Saura, Palau, Eintritt frei
Salort, Sala de Cultura "Sa Nostra", Museu Diocesano y Museo
Municipal.
EXPOSICIÓ CONFIDÈNCIES
vom 3. Mai bis zum 12. Mai
Antics quarters (ES MERCADAL)
11 Frauen, die Malerinen sind: Anna Carreras, Anna Esbert, Dolores Bocttcher,
Júlia Viader, Lindsay Mullen, Maria Coll, Mitico Shiraira, Núria Román, Paca
Florit, Tònia Coll und Virgínia Barber, Eintritt frei
CIUTADELLA SE VISTE DEL SIGLO XVIII
vom 3. Mai bis zum 31. Mai
(CIUTADELLA DE MENORCA)
Muestra de objetos y edificios de la Ciutadella de 1700 y diferentes activitades
durante todo el mes, Eintritt frei.
Quelle: Visit Balears
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| Restaurant S'
Eixerit |
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Eingangsbereich des Restaurants S' Eixerit
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Am Rand des Ortskerns
von Es Mercadal befindet sich das Restaurant
S' Eixerit in einem kleinen Haus mit schönem Patio, welches im Sommer zum Essen
im Freien einlädt.
 Das
Essen begann mit einer Überraschung. Neben den sonst üblichen Oliven gab es eine
wirklich leckere Vorspeise des Hauses. Eine nicht genau definierbare Mischung
von Gambas, Sobrasada und verschiedenen Gewürzen in einer geschmackvollen Sauce.
Die Gambas waren gemeinsam mit der Wurst auf kleinen Holzspießen
zusammengesteckt.

Überraschung vor der Vorspeise (0 Euro)

Cintas de Espinacas, Ragout de Mariscos - 10 €

Dessert - einfach lecker - 4 € |
Schon
im Eingang zeigen Ölbilder, Möbel und sonstige Ausstattung den guten Geschmack
der Inhaber. Pastellfarben und eine dezente Beleuchtung runden den positiven
Eindruck ab.

Das Restaurant
bietet verschiedene original menorquinische Vorspeisen, Salate, Pa amb Oli,
Paellas, Fleisch- und
Fischgerichte. Auch die Desserts sind etwas Besonderes. Die Küche ist
ausgefallen und liegt im mittleren Preisbereich. Typische Gerichte sind z.
B.
- Dorada a la Plancha - 14,50 €
- Lubina a la Plancha - 15,70 €
- Merluza al Capricho - 15,70 €
- Chuletón de Ternera - 15,70 €
- Croquetas de la Casa - 7,20 €
- Parrillada de Verduras - 10,20 €
- Rebozado de Verduras - 10,20 €
- Pasta Negra con Sepia y Gambas - 7,70 €
Einige Gerichte sind nur auf Vorbestellung verfügbar:
- Paella de Langosta
- Paella de Bogavante
- Caldereta de Langosta

Setas y Gambas - 8,90 €

Brocheta especial de la casa de verduritas, carne y gambas - 11,80 €
Guten Appetit !
Quelle: Menorca-Info
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| Ausflug: Claustre del Carme |
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Neue Kunstrichtungen in einem vortrefflichen
Rahmen
Der Claustre del Carme, der Kreuzgang des Karmeliterordens, ist eines der
hervor-ragendsten Architekturbeispiele der Stadt Maó, ein Musterstück für
Renovierung und traditionellen Umbau. Dieser alte Kreuzgang ist heute ein
kulturelles Zentrum, das einen Besuch wert ist.

Der
Convent del Carme, das Kloster in dem sich der Kreuzgang befindet,
hinterlässt mit seinen ungewöhnlich großen Proportionen und soliden
Räumen im neuklassischen Stil einen tiefen Eindruck. Das Kloster gehörte
dem Karmeliter-orden, der sich Ende des 17. Jahrhunderts in Maó
niederließ. Am Anfang wohnten seine Mitglieder in Höhlen, wo Theologie,
Philosophie und Grammatik unterrichtet wurde.
Im
Jahr 1725 verlieh ihnen Papst Benedikt XII die Klosterwürde, obwohl die
englische Regierung ihnen den Bau der Kirche und des Klosters bis 1749
nicht erlaubte. Ein Jahr später begannen die Bauarbeiten, die 1781 mit
dem Kreuzgang beendet wurden. Die Gegenwart der Karmeliterinnen auf Maó
war von vielen Schwierigkeiten geprägt: sie wurden 1782 durch die
französischen Truppen und 1821 durch die Verfassung vorübergehend
vertrieben, und 1835 wurden ihnen nach dem Enteignungsgesetz durch den
spanischen Politiker Mendizábal ihre Güter entzogen.
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Ein vielseitiges Kulturzentrum
Von da an wurde der Kreuzgang zum Besitztum des Stadtrates. Dieser veranlasste nun
vor drei Jahren seine Wiederherstellung, um es in ein attraktives Zentrum
mitten in der Stadt umzuwandeln.
Im Erdgeschoss finden wir kommerzielle
Betriebe und im ersten Stock verschiedene kulturelle Einrichtungen. Beide
Stockwerke sind durch großzügige Treppen miteinander verbunden, welche das
eiserne Geländer des ursprünglichen Gebäudes erhalten haben, ein Werk des
französischen Meisters Martin Dandalot.
Hier finden wir ein buntes Treiben, ein ständiges Kommen und Gehen. Es gibt viele
Veranstaltungsräume und Ausstellungsflächen mit ausgesuchtem Programm.
Besonders hervorzuheben ist die Sammlung Hernández Mora welche das
alltägliche Leben auf der Insel vom XVIII bis zum XX Jahrhundert darstellt. Auch die Bibliothek, die Freizeitsausbildungsschulen der Gemeinde, eine
Musikhochschule und drei Ausstellungsräume mit einem Jahresprogramm mit den
neuesten Kunsttrends.
Haupteingang: Claustre del Carme, 5 / Postleitzahl: 07701 Maó (ein zweiter
Eingang steht offen an der Plaza del Carme, 8-10). Die Telefonnummer des
Museo-Colección Hernández Mora und der Bibliothek ist 971-350 597. Die Tel.
der (escuelas municipales) und der Musikschule (conservatorio de música) ist
971-866 370.
Quelle: Visit Balears
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| Merian live! -
Menorca |
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Die
2002 im Verlag Gräfe und Unzer neu in der Reihe Merian live! erschiene Ausgabe
des Reiseführers Menorca ist ein "Top-Tipp-Geber". Eine Vielzahl an aktuellen
Informationen und hilfreichen Tipps machen das 128 Seiten starke Büchlein zu
einem wertvollen Reisebe-gleiter.
Zu allen
für den Menorcareisenden relevanten Themen sind umfangreiche
Informationssammlungen vorhanden. Von allgemeinen Informationen über die Insel,
über Hotels und Unterkünfte, Essen und Trinken, sehenswerte Orte, Routen und
Touren bis wichtige Tipps ist vor allem die Aktualität hervorragend.
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Quelle: Menorca-Info

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