Die Fiestas von Ciutadella sind vorbei, nun geht es in den anderen Orten
weiter.
Sie
waren auch dieses Jahr ein voller Erfolg. Tausende von Menschen kamen extra
wegen der "Festes de Sant Joan" nach Ciutadella.
Wie
jedes Jahr standen die Pferde und Tradition im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Auch an
tauben Haselnüssen wurde nicht gespart. Der Boden lag voll davon.
Auf die Musik kommt es an
"Es Jaleo"
Wer
einmal die Fiestas erlebt, die Musik gehört und die aufsteigenden Pferde gesehen
hat wird dieses Erlebnis so schnell nicht wieder vergessen.
Hier
vor der Kathedrale, aber auch an vielen anderen Stellen war ein einziges Gedränge.
Nun
folgen die Fiestas in Es Mercadal, Fornells, Ferreries... Fast jedes Wochenende in einem anderen Ort.
Informieren
Sie sich wo zur Zeit Ihres Aufenthaltes die nächste Fiesta stattfindet und nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit. Es wird mit Sicherheit ein
beeindruckendes Erlebnis. Auf zu gute Kleidung sollten Sie verzichten. Es kann
schon mal etwas Pomada regnen oder im Getümmel den ein oder anderen Stoß von der Seite geben. Dabei sein und mitmachen ist alles.
Reiterwettbewerb am Hafen
Eine Übersicht der Fiestatermine finden Sie auf den Seiten von
www.Menorca-Info.de.
Die Eröffnung fand pünktlich statt. Allerdings
ergaben sich Anlaufprobleme und bei einigen der ersten Gäste entstand
erheblicher Unmut über den gesperrten Spielplatz, nicht ausreichendes Personal
und vorhandenen Baustaub. Auch die geringe Anzahl an Sonnenschirmen um den
Poolbereich wurde bemängelt.
Im Forum von
Menorca-Info entbrannte eine heiße Diskussion um die aktuelle Situation vor Ort.
Inzwischen
ist jedoch festzustellen, dass die meisten Mängel behoben wurden.
Wir sind überzeugt, dass alle Urlauber ab Mitte Juli, einen sehr schönen Urlaub
ohne Abstriche in dieser Anlage erleben können.
Club Turquesa Mar am Tag der Eröffnung (15.06.2003)
Club Turquesa Mar
Frontansicht, noch fehlt ein wenig Grün am Boden.
Poolanlage
In der Mitte zwischen den Appartementgebäuden befindet sich die großzügige Poolanlage.
Treppe zum Pool
Von allen Appartements führen kurze Wege zum zentral gelegenen Pool.
Terrassenbereich
Im Schatten unter den Sonnensegeln lässt es sich bei einem kühlen Getränk gut aushalten.
Lobby
Die Ausstattung in den Innenbereichen ist einem 4 *-Hotel entsprechend.
Treppenaufgang
Zwischen den Treppen wurden Pflanzen gesetzt.
Toiletten
Die Toiletten sind groß und behindertengerecht.
Whirlpool
Auch Whirlpools sind vorhanden, wenn auch hier noch ohne Wasser.
Dachterrasse
Von den erhöht liegenden Terrassen hat man einen schönen Blick über die Anlage.
Appartements
Die Appartements sind in dreistöckigen Gebäuden rings um die Poolanlage untergebracht.
Pool
Die Pools verteilen sich auf die Anlage, auch überdachte Pools sind vorhanden.
Club Turquesa Mar
Die komplette Anlage ist auch für Rollifahrer geeignet.
Spielplatz
Noch ist der Spielplatz abgesperrt, aber in Kürze sicher
geöffnet.
Außenanlage
Der Außenbereich kann noch etwas Regen und Grassamen
vertragen.
Speisesaal
Ein großer und heller Speisesaal mit einer umfangreichen
Auswahl.
Rezeption
Die Farbe der Möbel geben dem Hotel seinen Namen.
Eingang
Mit dem Auto kann man bis vor den Eingang vorfahren.
Snackbar
Auch im Außenbereich erhält man an einer Bar Getränke.
Bar
In dieser kleinen Bar kann man gemütlich seine Getränke
genießen.
Außenterrasse
Im Freien kann man auch unter der teilweise über- dachten
Terrasse sitzen.
Details und weitere aktuelle Fotos werden
unter Grupotel Club Turquesa Mar bei Menorca-Info zur Verfügung gestellt.
Die Wallfahrtskirche Nuestra Señora de Gracia, Zeugin einer uralten Verehrung
Die Verehrung der Virgen de Gracia seitens
der Bewohner von Maó ist uralt. Ein Beweis dafür ist, dass die Wallfahrtskirche
mit ihrer Heiligenfigur 1535, nach dem Überfall von Barbarossa,von Almosen der
Gläubigen restauriert wurde. Der Tempel befindet sich nicht weit von Maó auf dem
Weg zur Cala Sant Esteve, wo ihre Kuppeln durch die Zypressen leuchten und die
Schönheit dieses vergeistigten Ortes ankündigen.
Nuestra Señora de Gracia liegt an der alten
Römerstraβe, die die Stadt Maó mit Cala Sant Esteve verband. Einige Quellen
sagen aus, dass im Jahr 418 hier schon ein Augustinerkloster stand. Die
eigentliche Kirche stammt aus dem XV Jahrhundert und wurde später um einige
Gebäude vergöβert. Auch der Friedhof wurde später angelegt.
Die Wallfahrtskirche besitzt eine neoklassische Fassade und einen schlanken
Glockenturm. Von seinem alten Barockretabel von Jacinto Brull sind nur vier
interessante Reliefs übrig geblieben, was auf die vielen schlimmen Geschehnisse
hinweist, die der Tempel im Verlauf der Geschichte durchgemacht hat.
1535 wurde die Wallfahrtskirche von den türkischen Piraten Barbarossas
ausgeplündert und zerstört. Den Bewohnern der Insel gelang es jedoch, trotz
ihrer Notlage, den Tempel mit Almosen und Spenden wieder aufzubauen.
Das Anwesen wurde in den Unruhejahren des XVII Jahrhundert auch für andere
Zwecke benutzt, wie zum Beispiel als Lazarett für die englischen, französischen
und spanischen Geschwader. 1808 wurde es für kurze Zeit in ein Artilleriearsenal umgewandelt.
Wallfahrtskirche Nuestra Señora de Gracia
1934 zerstörte ein Blitz die Kuppel des Altarraumes und riss viele der Wände des
Gebäudes ein. Zwei Jahre später sollte die Statue der Virgen de Gracia mit dem
Beginn des spanischen Bürgerkrieges verschwinden. Nach dem Krieg wurde diese von
dem Bildhauer Waldemar Fenn reproduziert.
Verehrung seitens der Seeleute
All dies trägt zur Vertiefung der Verehrung der Virgen de Gracia seitens der
Bewohner von Maó und ganz besonders der Seeleute bei, was auch im Inneren der
Kirche zu sehen ist. Die typischsten Weihgeschenke haben mit Schiffen zu tun.
Früher baten die Seeleute die Virgen de Gracia um Schutz vor dem starken Wind
der Tramuntana und aus diesem Grund hinterlegten sie eine Reproduktion ihrer
Schiffe. Auch wurden Bilder ihrer Boote gebracht. Einige davon hängen noch an
den Wänden des Tempels. Kurios sind die dazugehörigen Texte mit dem Anlass und Datum der Darbringung.
Die Wallfahrtskirche befindet sich südlich der Stadt Mahon in Richtung Cala
Sant Esteve. Am 8. September feiert dieser Ort das Patronalfest von Nuestra
Señora de Gracia.
Quelle: Visit Balears
Diese balearischen Megalithdenkmäler liegen auf
halber Strecke zwischen Mahon und Alaior
Die Insel von Menorca ist ein
Freilichtmuseum, in dem die Felsen von einer geheimnisvollen Vergangenheit
erzählen. Eines der auffälligsten Megalithdenkmäler ist das von Torralba d'en
Salord. Ihr Bereich taula ist beeindrucken.
Die Forscher Peter Hochsieder und Doris Knösel
beschrieben die Megalithdenmäler als 'Meisterwerke der Kraft im Gleichgewicht;
sie sind gleichzeitig Architektur und Skulptur, sie sind in Stein ausgedrückte
Gedanken.' Ein Besuch bei den Megalithdenkmälern von Torralba ist ein gutes
Beispiel dafür.
Die Siedlung befindet sich auf halben Weg zwischen Mahon und Alaior. Sie war von
der Vorgeschichte bis zum Mittelalter bewohnt und konserviert noch heute einen
beeindruckenden hyposthalischen Saal, Stadtmauerfragmente, Höhlen, eine
talayotische Wohnstätte, einen großen sowie Reste eines kleinen Talayots.
Aber das wirklich beeindruckende ist der Bereich taula, mit einer Höhe
von 4,30 m, umgeben von seitlichen Pilastern, die häufig an dieser Art von
Monumenten zu finden sind. Die Taula besteht aus einer großen,
horizontalen Platte, die auf einer weiteren, vertikal aufgestellten Platte ruht.
Sie hat die Form eines Tischs, Gegenstand, der ihr ihren Namen gibt ('Taula'
heißt auf katalanisch 'Tisch'). Allerdings ähnelt sie auch einem riesigen T, das
zu einem unenträtselbaren Symbol geworden ist.
Exklusives Monument von Menorca
Die Taula ist eine Monument, dass nur auf Menorca zu finden ist. Es ist
eleganter und entwickelter als sonstige vorgeschichtliche Monumente. Sie ist
weiterhin ein Geheimnis, da sie nicht auf Mallorca zu finden sind, obwohl sie
zur selben talayotischen Kultur gehören.
Anscheinend wurden sie als heilige Stätten genutzt, die zu jener Zeit an
bestimmten Enklaven erbaut wurden, an denen eine Göttlichkeit erschienen war. Es
waren Kultstätten, wo dem Bildnis der Gottheit Opfer und Gaben erbracht
wurden und ständige Feuer brannten.
Der Ort war übersäht mit Nahrungsmitteln, Götzenfiguren oder Weihbildern. In der
Umgebung der taula de Torralba fand man eine Stierfigur aus Bronze, die
aus dem 3. Jahrhundert v. C. stammt und anscheinend als Kultobjekt auf einem
Sockel stand. Ein weiterer Fund waren Überreste der Verbrennung von parfümiertem
Ton in Form des Kopfes einer Göttin.
Niemand kennt die genaue Bedeutung der Taulas, aber alle stimmen
bezüglich der großen Macht überein, die ihrer Nüchternheit innewohnt.
Zu der talayotischen Siedlung Torralba gelangen Sie ab Mahon, über eine
Abzweigung von der Hauptstraße nach sieben Kilometern; und von Alaior aus, über
einen Weg, der von der Ortsmitte ausgeht.
Mehrere Meldungen in deutschen Zeitungen
verunsicherten Menorcaurlauber. Zwar wurden zeitweise größere Mengen an Quallen
an Stränden und um Menorca gesichtet, zur Zeit sind aber keinerlei Strände
gesperrt. Durch Strömungen und das in diesem Jahr um ca. 2 Grad wärmere Wasser
sind mehr Quallen als üblich zu sehen, bei ablandigem Wind aber die
entsprechenden Strände frei von Quallen. Sollten an einem Strand Quallen
gesichtet werden, fährt man einfach zum nächstgelegenen Strand auf der anderen
Inselseite.
Die Fiestas Sant Martí und Sant Antoni, ein „jaleo“ das sich seit mehr als sechs Jahrhunderten wiederholt
Juli ist der Monat der Feste in Es Mercadal. Diese Stadt liegt im Inneren der Insel Menorca. Eine der bedeutendsten
Fiestas wird zu Sant Martí, dem Schutzpatron des Ortes, veranstaltet. Ihm zu
Ehren wird jedes Jahr ein Ritual wiederholt, dessen Ursprung ins Mittelalter
zurückgeht. Das „jaleo“ ist nur eines seiner Bestandteile.
Es Mercadal liegt am Fuβ des Monte Toro. Mit seinen
358 Metern Höhe ist dies die höchste Erhebung der Insel. Das Städtchen hat mit
seinen engen Gassen und den weiβ getünchten Häusern einen typisch mediterranen
Charakter und ist stolz auf sein interessantes gastronomisches Angebot.
Diese Gassen verwandeln sich zu Ehren ihres Schutzpatrons Sant Martí zum
Schauplatz der Feierlichkeiten, die jedes Jahr am dritten Sonntag im Juli
stattfinden. Das Protokoll wird traditionsgetreu abgewickelt, weshalb es seit
mehr als sechs Jahrhunderten der menorquinischen Gesellschaft erhalten geblieben ist.
Der Fabioler und die Caixers
Das Fest beginnt am Vorabend, das heiβt in diesem Jahr am Samstag, dem 19. Juli.
Auf einem Esel sitzend spielt ein Fabioler auf der Trommel und auf der
Fabiol (eine Art Flöte) und zur gleichen Zeit macht er Platz für das
Gefolge der caixers (Gestalter des Festes) mit ihren schön geschmückten
Pferden.
Der Träger der Festfahne ist der sobreposat oder der caixer fadrí.
Ihm folgen die caixers vorn die Jüngeren, dahinter die Älteren, dann der
caixer pagès, der caixer casat, die capellana (Vertreter
der Kirche) und der caixer batle, der den Bürgermeisterstab trägt und als
Vertreter des Stadtrates auftritt.
Das Gefolge begibt sich zum Rathaus, wo es von einer jubelnden Menschenmenge
erwartet wird. Beim ersten Trommelschlag des Fabiol tritt totales
Schweigen ein, welches durch die Ankunft der Pferde auf dem Platz mit Musik und
Tanz zum Rhythmus des „jaleo“ gebrochen wird.
Die Menge tanzt und springt unter groβem Festgezeter, wobei sich Tradition und
Moderne vermischen. Der Festakt wird am Sonntagmorgen wiederholt, gefolgt von
einer Messe zu Ehren von Sant Martí.
Eine Fortsetzung der Fiestas gibt es in Fornells, das zu Es Mercadal gehört.
Hier bieten sich am 26. und 27. Juli die Fiestas zu Ehren des Schutzpatrons Sant
Antoni. Auβer dem „jaleo“ sind seine berühmten Langustensuppen eine
unwiderstehliche Verführung.
Die Feste von Sant Martí in Es Mercadal finden vom 19. bis 21. Juli statt und
die von Sant Antoni in Fornells am 26. und 27. Juli.
Menorca-Info GmbH
Am 22.05.2003 wurde Menorca-Info als GmbH in Gießen im
Handelsregister angemeldet.
Auch zukünftig soll das Angebot an privat vermittelten Appartements,
Ferienhäusern und Fincas ausgebaut werden. Schwerpunkt sind weiterhin
individuelle Reiseangebote, Mietwagen, Charterangebote, Landhotels und
Campingreservierungen. Aber auch zukünftig sollen Pauschalangebote der
Reiseveranstalter TUI, LTU, Alltours, etc. das Angebot abrunden.
Die Firmierung als GmbH soll hierbei unseren Kunden noch mehr Sicherheit geben
und uns als zuverlässigen Partner zeigen.
Weiterer Mietwagenpartner
Mit
Autos Pons
Ciutadella arbeitet Menorca-Info nun mit insgesamt 3 Mietwagen-Partnern auf Menorca
zusammen. Autos V a l l s
deckt in erster Linie den östlichen Teil der Insel (Mahon, Punta Prima,
Binibeca), Autos Pons
Ferreries den mittleren Teil (Ferreries, Santo Tomas und Cala Galdana) und
Autos Pons Ciutadella des westlichen Teil (Ciutadella, Sa Caleta, Santandria,
Cala Blanca, Cala'n Bosch und Son Xoriguer) der Insel ab. Hierdurch sind
Autoübergaben nun auch an Hotels im westlichen Teil der Insel möglich.
Calas Coves öffnet 5 Höhlen
Im Mai 2000 wurden alle Höhlen zugemauert bzw. durch Türen
verschlossen. Hiermit sollte verhindert werden, dass Jugendliche in den Höhlen
übernachten, die Höhlen beschädigen und Müll zurücklassen. Nun wurden 5 der
Höhlen für Besucher wieder geöffnet. Die Höhlen werden regelmäßig
überwacht, um Zerstörungen zu vermeiden.
Ausstellungen
Zentrum für lokale Studien von Alaior:
'De pedra'
Ort: Sala de Cultura Sant Diego - Alaior
Daten: Vom 27.06.2003 bis 17.10.2003
Preis:
Kostenlos
Diese Präsentation und Ausstellung verfolgt das Ziel, die Bedeutung bekannt zu
machen, die dieses Zentrum im Leben und für die Kultur der Insel gewonnen hat.
Restaurant Ca Na Marga in Ses Salines bei Fornells
Das Restaurant Ca Na Marga
liegt an der Straße von Es Mercadal kommend kurz vor Fornells in Ses Salines.
Restaurant Ca Na Marga
Die Speisekarte enthält 25
Vorspeisen, vom Salat über Suppen bis zu verschiedenen menorquinischen
Spezialitäten. An Haupt-speisen gibt es Pizza, Fleisch oder Fisch.
Pollo al curry (Hähnchen in Curry)
Auszug aus der Speisekarte:
Der Service war
freundlich, da wir am Tag der Öffnung kamen dauerte es allerdings etwas.
Möglicherweise bedingt
durch den ersten Tag der Öffnung in der Saison 2003 hatten wir mit dem Essen
nicht das große Los gezogen. Das Fleisch war sehnig, zu dick und dadurch außen
schwarz und innen nicht durch, um nicht zu sagen blutrot. Die Pommes waren
ziemlich matschig und die Beilagen recht sparsam (siehe Fotos).
Da wir bisher nur Gutes von
diesem Restaurant gehört hatten, waren wir ziemlich enttäuscht.
Grillgerichte werden über
offenem Feuer zubereitet. Der interessierte Gast kann dem Koch über die Schulter
schauen.
Holzkohlegrill direkt im Restaurant
Empfohlen werden vor allem die
über offenem Feuer zubereiteten Fleischgerichte. Wir waren leider von der
Fleischqualität und den Beilagen nicht überzeugt.
Solomillo de ternera (Filetsteak vom Rind)
Hauptspeisen:
Ca Na Marga
Ses Salines
Tel. 971 37 64 10
Bisher wurde über folgende Restaurants berichtet:
- Es Moli de Foc in Sant Clemente (5/2001)
- Liorna in Ferreries (6/2001)
- Es Barranc in Cala Galdana (7/2001)
- Opera Straße Alaior nach Son Bou (8/2001)
- El Gallo Straße Ferreries-Galdana (9/2001)
- Can Olga in Es Mercadal (10/2001)
- S'Engolidor Restaurant/Pension (03/2002)
- S' Eixerit in Es Mercadal (04/2002)
- Ca's Ferrer de sa Font (08/2002)
- Itake in Mahon (10/2002)
- Chic in Es Migjorn Gran (12/2002)
- Es Port in Fornells (02/2003)
- Meson El Gallo (04/2003)
Senden Sie uns per Mail
auch Ihre Erfahrungen und Empfehlungen. Wir werden diese gerne hier veröffentlichen.
Seit mehreren Jahren
erhalten wir nun regelmäßig Informationen und Fotos von unseren treuen Lesern.
In dieser und den nächsten Ausgaben möchten wir einige unserer freiberuflichen
Reporter und Reporterinnen vorstellen. Neben Cristiane Vaupel
und Horst Peters sendete uns vor allem Gabriele Kubach viele Fotos.
Erstmal berichteten wir in der Ausgabe
2002-4 über die
Menorca-Fotoausstellung im Rathaus von Duisburg-Hamborn.
Im letzten Jahr erhielten wir viele
Fotos und einen Bericht zum damals neu eröffneten Grupotel Macarella und in dieser Ausgabe sind
die Fotos zum heiß diskutierten Grupotel Club Turquesa Mar vor ihr aufgenommen.
Gabriele wohnt in Duisburg, versucht sich mehrmals jährlich einige Wochen auf Menorca aufzuhalten
und ist eine langjährige Menorca-Liebhaberin.
Mailanfragen können Sie gerne an
kubach@menorca.de senden.
Wir sind schon häufig mit
dem Auto in die Cala Macarella gefahren, weil diese Bucht und vor allem die
Schwesterbucht, die kleinere Cala Macarelleta, zu unseren Lieblingsstränden auf
Menorca gehören.
Letztes Jahr sind wir zum
ersten Mal von der Cala Galdana aus zur
Cala Macarella und Macarelleta gewandert.
Da wir oberhalb der Bucht
der Cala Galdana im Ortsteil Serpentona Quartier genommen hatten, wollten wir
nicht den im Reiseführer von Ralf Freiheit (Menorca a poc a poc) beschriebenen
Weg, der unten in der Bucht der Cala Galdana seinen Anfang findet, wählen,
sondern haben uns auf dem Hochplateau einen (zumindest im Anfang) eigenen Weg
gesucht.
Ausgehend von der Straße
Serpentona sind wir oberhalb des Hotels Flora Mar am Ende der rechtsseitigen
Bebauung rechts abgebogen und weiter an dem Waldsaum entlang gegangen. Nach
kurzer Zeit, ca. 50 m., sind wir nach links in einen kleinen Waldweg abgebogen.
Am Ende dieses unter Bäumen verlaufenden schmalen Weges trafen wir auf eine
hierzu quer verlaufende breite Schotterstraße, der wir nach rechts weiter
folgten (Beachte: Der kleine Weg ist von der Fahrstraße aus nicht einfach zu
erkennen; also für den Rückweg die Stellung der am Straßenrand liegenden kleinen
Findlinge unbedingt merken).
Nach einiger Zeit
verbreitert sich dieser Weg fast zu einem kleinen Parkplatz vor einer typisch
menorquinischen Steinmauer. Die Fahrstraße führt dort nach schräg rechts weiter
Richtung Santa Aina. Wir sind aber an der Mauer einem Weg nach links, der Mauer
folgend, abgebogen. Der Weg geht weiter an der Mauer entlang, unter den Bäumen
hindurch, vorbei an gelegentlichen Abzweigen nach rechts zur Cala Galdana. Ab
und an hat man durch die Bäume schöne Aussichten auf Cala Galdana, Ortsteil
Serpentona und die Hotels Flora Mar und Audax von doch sehr ungewohnten
Positionen. Dazu ist anzumerken, dass man in einem großen Halbkreis diesen Teil
der Cala Galdana auf einer Höhe quasi in einem Halbkreis umgeht.
Schließlich trifft man auf
zwei parallel (zu unserem bisherigen Weg quer) verlaufende Wege, die an dieser
Stelle die Mauer durchbrechen. Nach rechts durch die Mauer abbiegend vereinigen
sich die beiden quer verlaufenden Pfade zu dem breiten Weg, der direkt zur Cala
Macarella führt.
Weg zwischen Cala Galdana und Cala Macarella in Blickrichtung Cala Galdana
Dem Weg ist sehr einfach zu
folgen. Er ist sehr breit, hat keine nennenswerte Steigungen und führt manchmal
unter Bäumen, manchmal rechtsseitig an den typisch menorquinischen Mauern,
hinter denen hierdurch abgegrenzte Felder und Wiesen liegen, vorbei,
unaufhaltsam auf die Abbruchkante zur Cala Macarella zu. Unterwegs kann man,
wenn man ein bisschen darauf achtet, z.B. auch Bäume entdecken, die direkt aus
einer Steinplatte zu wachsen scheinen, ein netter Rastplatz.
Ein netter Rastplatz im Schatten
Vielfach führen kleine
Trampelpfade nach links auf die Steilküste zu, wo man einen herrlichen Blick auf
das Meer und später auch auf die Cala Macarelleta hat.
Ausblick auf die Küste
Der Weg endet schließlich
auf dem Hochplateau vor einer neuen Holztreppe. Selbst von hier kann man kaum
erkennen, dass sich ca. 150 m tiefer eine der schönsten Buchten Menorcas
befindet. Der Blick schweift hinüber zur gegenüberliegenden Talwand, wo sich
das Hochplateau nahtlos fortzusetzen scheint.
Treppenabstieg zur Cala Macarella
Ca. 240 Stufen in bequemen,
unterschiedlichen Abständen führen hinab zur Cala Macarella. Die Stufen enden am
östlichen Ende der Bucht an der dortigen Strandbar.
Blick auf die Cala Macarella und die Strandbar, unter den Bäumen, hinter dem Schiffsmast
Bis hierhin, zur Cala
Macarella, haben wir (bei gemütlichem Tempo und ohne Abstecher) insgesamt ca. 45
Minuten gebraucht. Es ist ein geruhsamer netter Weg, den man auch mit Kindern
und ohne spezielles Schuhwerk bewältigen kann. Der Weg ist auch im Hochsommer
(Juli/August) gut zu bewältigen, da man jederzeit Schatten findet.
So schön die Cala Macarella
auch ist, uns zog es weiter zur Cala Macarelleta. Unseres Wissens soll es einen
bequemen, aber etwas weitläufigeren Weg geben, den wir aber nicht kennen. Wir
haben immer den kürzeren aber beschwerlichen Weg über die Felsen gewählt.
Am Westende des Strandes
der Macarella führt zunächst ein bequemer Weg, aufsteigend, an der Bucht
entlang. Sehr schnell muss man aber über eine steile Felswand rechter Hand über
Wurzelwerk und vorgegebene Trittstufen bergauf klettern. Hier gibt es einige
kritische Passagen und an der schlimmsten Stelle auch ein Seil zum Festhalten.
Rutschige Schuhe sind hier absolutes Tabu und man sollte unbedingt schwindelfrei
sein. Für kleine Kinder, Buggies etc. ist dieser Weg absolut ungeeignet (möchte
sagen: verboten!).
Dafür belohnt diese
Kraxeltour, wenn man erstmal oben angekommen ist, jeden mit einem herrlichen
Ausblick auf die Cala Macarella, über die Südküste der Insel Richtung
Osten und später auch auf die Macarelleta.
Buchteingang der Macarella und Macarelleta
Ein schmaler Weg führt am Hang entlang zur Macarelleta.
Oberhalb Macarelleta - Aussicht auf die Südküste
Zur Macarelleta muss man natürlich wieder hinabsteigen.
Dieser Weg ist ebenso
anstrengend und vorsichtig zu begehen, wie der Aufstieg von der Macarella. Es
geht über Wurzelwerk und teilweise schon glatt getretene Steine, die aufgewehter
Sand noch rutschiger machen (also: Vorsicht!!!)
Aber: Es lohnt sich! Man
hat mit jedem Schritt auf diesem Weg von der Macarella zur Macarelleta neue und
wunderschöne Aussichten auf die eine oder andere oder sogar beide Buchten und
die Südküste Richtung Osten.
Der Strand der Macarelleta
selbst entlohnt einen für alle Mühen! Er ist, wenn auch klein, wunderschön und
bisher auch immer ohne Seegras. Unter den Pinien oberhalb des Strandes findet
man auch genug Schatten, um sich von seinen "Weg - Strapazen" auszuruhen.
Das Wasser ist fast schon
türkisfarben, in blau übergehend, und lädt zu einem ausgiebigen Bad geradezu ein.
Insgesamt haben wir für
diesen Weg von der Macarella zur Macarelleta (mit Gegenverkehr am Hang) ca. 15
Min. gebraucht. Dazu kommt, dass im letzten Jahr viele Besucher, aufgrund des
Seegrases in der Macarella, lieber weiter in die Macarelleta gewandert sind, so
dass es dort sehr voll war (August).
Trotzdem lohnen beide
Buchten den Besuch, egal, ob man mit dem Auto bis zur Cala Macarella fährt (der
Parkplatz liegt etwas oberhalb und man muss noch etwas laufen) oder ob man, wie
wir, zu Fuß und auf dem längeren Weg, von der Cala Galdana aus startet. Für uns
war allein der Weg dorthin schon ein schönes Erlebnis, nach dem man das Bad im
Meer in einer der beiden Buchten erst recht genossen hat.
Auf dem Rückweg haben wir
noch den "offiziellen" Weg zur Cala Galdana erkundet. Auch dieser Weg (wobei es
zwei gibt, einen bequemen und einen interessanteren; wir sind auf dem Rückweg
den südlicheren, interessanteren der beiden Wege ab der Mauer, also den äußerst
rechten (aus Richtung Macarella), gegangen; s. o.) ist landschaftlich sehr schön
und bietet schöne und völlig neue Ausblicke auf die Cala Galdana.
Schiffe in Cala Galdana
Cala Galdana
Alles in allem war es ein
sehr schöner Ausflug mit vielen neuen Perspektiven und einmal etwas anderes, als
nur mit dem Auto mehr oder weniger bequem zu den beiden schönsten Stränden der Insel zu gelangen.
Ich wünsche viel Spaß bei
diesem Weg und den weiteren Entdeckungen auf den Seitenwegen.
Noch ein paar Hinweise:
Für kleine Kinder könnte unser Weg zur Macarella etwas weit sein (bis zur
Macarella ca. 45 Min.) aber machbar
Getränke (Wasser) mitzunehmen schadet keinesfalls, im Gegenteil!
Bis zur Macarella ist dieser Weg auch bedingt buggietauglich, abgesehen von den Stufen am Schluss
Für den hier beschriebenen Weg zur Macarelleta ist unbedingt festes Schuhwerk und Schwindelfreiheit erforderlich. Besucher mit Höhenangst sollten diesen Weg
meiden. Für Buggies und Kleinkinder absolut ungeeignet. Nehmt lieber den weiteren Weg außen herum.
Als einer der vielen nicht bebauten Strände Menorcas verfügt die Cala Macarella über eine kleine
Strandbar (sogar mit Abduschungsmöglichkeit)