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 Wandern auf Menorca

 Die aktuelle Bausituation

 Club Deportivo Cala’n Bosch

  Ein Paradies für Taucher

 Kurznachrichten

 Restaurant:
Thai Country

 Die Redaktion stellt vor: Isa Pons

 Ausflug zur Ermita de Ferreries

Der Reiseführer
Reiseführer, Menorca - a poc a poc von Ralf Freiheit
 

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Urlaub auf Menorca

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Menorca, die unentdeckte Baleareninsel
Menorca, die unentdeckte Baleareninsel.
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Wandern auf Menorca
Ein etwas anderer Reisebericht.

Irgendwie hatte ich es befürchtet: die Wanderschuhe nahmen so viel Platz in Anspruch, dass mein Koffer ein gewaltiges Stück aufklaffte. Aber für unsere Pläne war eine Wanderausrüstung unbedingt nötig. Wir wollten Wandern auf Menorca und mit Führung die Insel erkunden. So riss ich aufgeregt wieder dieses und jenes Teil aus dem Koffer, packte um, wühlte das unterste zu oberst. Schließlich standen wir mit übergewichtigen Koffern und den Rucksäcken als Bordgepäck am Flughafen – die Wanderstöcke zusätzlich in der Hand. Sie hatten sich beim besten Willen nicht in den Koffer stopfen lassen.

Uns lockte Menorca als Urlaubsziel, weil es sich durch seine etwas spröde Schönheit dem großen Ansturm von Touristen entzog. Mallorca ist Urlaubern viel eher ein Begriff. Die beiden Inseln unterscheiden sich grundlegend, sind aber durch ihre Namen in Beziehung zueinander gesetzt: Mallorca: „die Größere“, Menorca: „die Kleinere“.

Wandern auf Menorca
Wandern auf Menorca, Foto: R. Freiheit

Wir hofften auf Eindrücke unverfälschten Insellebens und vor allem wollten wir das größte Gut der Insel, ihre weitgehend unberührt erhaltene Landschaft, erkunden. Menorca wurde 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, um das ausgewogene Miteinander von Mensch und Natur zu erhalten und die sorgsame Verwendung der Ressourcen sicherzustellen.

Unsere Ausflüge sollten uns vorwiegend durch den westlichen Teil der Insel führen. Manuel, unser Wanderführer für die kommenden Tage, war ein junger Österreicher, der sich bereits in einigen Ländern seine Erfahrungen erwandert hat. Fröhlich und aufgeräumt erschien er bei unserem ersten Zusammentreffen. Ein wenig irritierte ihn wohl, dass unsere Gruppe aus zehn weiblichen und nur einem männlichen Teilnehmer bestand. Nach einem prüfenden Blick auf unsere Wanderschuhe nickte er zufrieden und wir bestiegen den Kleinbus, der uns auch in den nächsten Tagen zu unseren Ausgangspunkten bringen sollte.

Jeder der Wandertage bescherte uns eine andere Sicht der Insel. So waren es zuerst schmale Schluchten voller Kiefern, Steineichen, hinter Steinmauern wuchernde alte Feigenbäume, die wir durchwanderten. Eine kleine Klettertour ließ uns die Cova de's Coloms erreichen - eine Höhle mit riesigem Gewölbe, wo Manuel zu unserer Überraschung eine Panflöte aus seinem Rucksack holte und einige irische Musikstücke spielte.

Der Norden
Der Norden, Foto: R. Freiheit

Schon am nächsten Tag erlebten wir an der Nordküste eine raue Hochebene aus gefurchtem, scharfkantigem Fels, der allenfalls kleine dornige Sträucher überleben lässt. Wir liefen stundenlang über dieses Gestein und erfuhren nebenbei, dass hier noch vor Jahrzehnten während wilder Winterstürme Schiffe an den Klippen zerschellt sind. Ein anderes Bild des Nordens zeigte sich uns weiter östlich. Durch wunderschöne Landschaft mit Pinienwäldern und Olivenhainen, begleitet von dem würzigen Duft von Thymian, Rosmarin und anderer Wildkräuter, machten wir uns auf den Weg durch ganz unterschiedliche Buchten. Einige hatten Sandstrände, bei anderen bestand der Strand aus großen, runden Steinen, die uns immer wieder zum Fotoapparat greifen ließen.

Steiniger Strand
Steiniger "Strand", Foto: R. Freiheit

Und vor allem waren nirgends Bausünden auszumachen, denn alle Strände waren im natürlichen Zustand und wurden nur gelegentlich von Wanderern und zu Fuß anmarschierten Wasserratten belebt.

Natürlich gehörte auch die Besteigung des höchsten Berges der Insel, El Toro, zu unserem Programm. Mit 358 m war er von der Höhe her nicht gerade die Herausforderung, aber Temperaturen von 30° und die hohe Luftfeuchtigkeit auf der Insel machten das Steigen ziemlich anstrengend. Das aktuelle Problem waren ca. 20 teils frei herumlaufende, teils angekettete Hunde, die bei unserem Anblick ein Höllenspektakel veranstalteten. Manuel wäre es in diesem Moment spürbar lieber gewesen, er hätte in der Gruppe auf mehr männliche Verstärkung zählen können. Auf dem Gipfel schließlich wurde unsere Mühe durch eine wunderbare Aussicht gleichzeitig auf die südliche und nördliche Küstenlinie und über weite Teile der Insel belohnt. Allerdings hat die exponierte Lage des Berges dazu geführt, dass durch das Aufstellen unzähliger ziviler und militärischer Funkanlagen ein stattlicher Antennenwald entstanden ist. Eine Straße sorgte dafür, dass sich hier auf der Anhöhe ungewohnt viele Menschen tummelten.

Die anspruchsvollste Wanderung war sicher die an der Südküste der Insel entlang. Der Camí de Cavalls (Weg der Pferde) umzog im Mittelalter als Pfad der Meldereiter in Küstennähe die gesamte Insel. Im Laufe der Jahre bis zur Unkenntlichkeit überwuchert, ist er inzwischen auf weiten Strecken rekonstruiert und als Wanderweg zugänglich. Hier wanderten wir etwa 14 km von einer malerischen Bucht zur nächsten. Schwitzend arbeiteten wir uns durch den streckenweise von Mastix-, Rosmarin- und wilden Olivenbüschen überwucherten Weg. Schließlich war eine Rast am herrlichen Sandstrand der Cala des Talaier mit einem kühlen Bad im glasklaren Wasser eine willkommene Abwechslung. Einige Buchten und Kilometer weiter schickte uns Manuel mitten im Gelände eine Art Kellerabgang hinunter – und wir gelangten dort in eine kühle Grotte, die in früheren Zeiten wohl Piraten als Unterschlupf gedient haben mag.


Südküste, Foto: R. Freiheit

Die Landschaft

Das Bild der Landschaft war geprägt durch kilometerlange Trockensteinmauern, die wir immer wieder übersteigen mussten. Gelegentlich waren regelrechte Klettersteine eingefügt, die uns die Mühe etwas erleichterten.

Trockensteinmauern
Trockensteinmauern, Foto: F. Bender

Am Ende eines jeden Wandertages landeten wir plangemäß in einem Lokal, wo unsere Anstrengungen mit leckeren menor-quinischen Gerichten honoriert wurden. Einige Restaurants wie die alte Mühle „Es Molí d‘es Recó“ in Es Mercadal oder „Binisues“, der frühere Landpalast einer begüterten Familie aus Ciutadella, werden uns durch ihre wunderbare Lage und die angenehme Atmosphäre in besonders guter Erinnerung bleiben.

Taula de Torretrencada
Taula de Torretrencada, Foto: K. Paul

Bei unseren Streifzügen über die Insel stießen wir laufend auf Zeugnisse aus prähistorischer Zeit. Monumente wie Talaiots (Wach- oder Wohntürme), Taulas (meter-hohe, T-förmige Gebilde aus einem senkrecht stehenden Stein und einer quer darüber liegenden Platte, evtl. Opfertische oder Altäre) und Navetas (schiffsförmige Begräbnisstätten) sind extrem häufig zu finden und beweisen, dass Menorca schon 7000 bis 5000 Jahre vor Christus besiedelt war. Obwohl sich die Entwicklung der Besiedlung weiterverfolgen lässt, bleiben selbst heute noch Sinn und Geschichte vieler Monumente ein Rätsel.

Wenn wir uns in vorgeschichtlichen Ansiedlungen wie z. B. Torrellufada nieder-ließen, nahm uns die geheimnisvolle Atmosphäre völlig gefangen. Der Eindruck eines magischen Ortes wurde noch durch das diffuse Licht verstärkt, das durch die Äste uralter Olivenbäume und Steineichen drang. Die in der Mitte eines Steinkreises stehende Taula ließ die Vermutung zu, dass wir uns inmitten einer vorchristlichen Kultstätte befanden.

Als besonders sympathisch ist zu erwähnen, dass all diese wirklich bedeutsamen Stätten frei zugänglich waren und völlig auf Eintrittsgelder und Aufsichtspersonal verzichtet worden ist.


Ciutadella, Foto: F. Bender

Ein Bild von Menorca wäre unvollständig, ohne die beiden größten Orte der Insel Ciutadella am westlichen und Mahon am östlichen Ende zu erwähnen. Ciutadella bietet mit seinen verwinkelten Gassen, prächtigen Stadtpalästen, kleinen Cafés und bunten Märkten den Anblick einer beschaulichen, mediterranen Kleinstadt. Nach einem Rundgang unter den Arkaden des Fischmarktes, vorbei an den Käseständen mit den verschiedensten Sorten des gelben menorquinischen Käses, lockte uns das Café Ulissis zu einer großen Tasse Café Cortado. Als Souvenir hatte ich zwischenzeitlich ein Paar „Avarques“ erstanden – einfache Sandalen, die ein Schuhmacher aus Ciutadella in Notzeiten mit einer Sohle aus alten Autoreifen hergestellt hatte. Mittlerweile werden diese Sandalen maschinell gefertigt und es trägt sie jeder Taxifahrer, jede Verkäuferin und auch Urlauber sind begeisterte Abnehmer.


Mahon, Foto: F. Bender

Mahón ist „very british“. Die Engländer besetzten 1772 die Insel und Mahon, zur Hauptstadt erhoben, erlebte dadurch eine regelrechte Blütezeit. Während der Besatzung entstanden nach britischem Vorbild Gebäude, Paläste und eine moderne Infrastruktur. Noch heute begegnet man in der Stadt zahllosen Touristen aus Großbritannien. Der Nutzen für die englische Seemacht lag vor allem in dem geschützten, riesigen Naturhafen, der nach Pearl Harbour der zweitgrößte der Welt sein soll. Eine Hafenrundfahrt ist deshalb ein ganz besonderes Erlebnis. So bietet sich vom Boot aus ein Blick auf Lord Nelsons Schloss „Golden Farm“, einige Inseln mit mittelalterlichen militärischen Einrichtungen wie Lazarett, Seuchenstation und Gefängnis werden passiert und als beeindruckendstes Bauwerk markiert die Festung Sant Filip die südliche Seite der Hafenausfahrt.

Den Bummel durch Mahón schließen wir mit einem Rundgang und Einkauf in der Destillerie Xoriguer am Hafen ab, wo Gin, das beliebteste alkoholische Getränk der Insel produziert wird.


Ginauswahl Xoriguer, Foto: F. Bender

Leider ist mit dem Ausflug nach Mahón unser Urlaub auf Menorca zu Ende, der uns so viele nette Erlebnisse und interessante Eindrücke einer liebenswerten Insel beschert hat.

Und am Flughafen stehen wir wehmütig bereit zum Heimflug mit übergewichtigen Koffern, Rucksäcken und den Wanderstöcken in der Hand.

Autor: Gerlinde Kleinert

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Die aktuelle Bausituation
Zur Zeit sind uns keine größeren Bauvorhaben auf der Insel bekannt.

Wenn wir von den kleinen Appartements und Ferienhäusern die an verschiedenen Stellen der Insel gebaut werden absehen, sind zur Zeit keine größeren Störungen in der Saison 2004 zu erwarten.

Sollten sich neue Projekte ergeben, werden wir Sie in dieser Rubrik informieren.

Quelle: Menorca-Info

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Club Deportivo Cala’n Bosch / Sporthafen Calan Bosch

Interview mit José Negrete Caballero

José Negrete Caballero
José Negrete Caballero

Seit inzwischen mehreren Jahren zählen wir während unserer Aufenthalte auf Menorca zu den Kunden des Sporthafens „Club Deportivo Cala’n Bosch“. Im letzten Jahr wurde die Stelle des Verwalters des Sporthafens neu besetzt und so waren wir neugierig auf den neuen Verwalter und die damit verbundenen Veränderungen im und um den Sporthafen herum.

Tankstelle
Tankstelle

Als wir im Juni 2003 unser Boot erstmalig unter neuer Leitung zu Wasser ließen, hatten wir die erste von vielen weiteren netten Begegnungen mit José Negrete Caballero, kurz „Pepe“ genannt.

Ende August 2003 durften wir nochmals einen Urlaub auf der schönen Insel verbringen und wir waren angenehm überrascht, welche Veränderungen inzwischen unter der neuen Leitung im Sporthafen stattfanden! Hier wurde von Pepe und seinem gut eingespielten Team viel geleistet:

  • das Büro wurde umgestaltet, heller und freundlicher ausgestattet und verfügt nun auch über eine Ecke mit 2 Internet-PC’s

  • der übersichtliche Lageplan des Hafens gibt einen guten Überblick der Liegeplätze

  • Seekarten liegen aus, diverse Fachliteratur wird angeboten

  • man erhält aktuelle Wetterauskünfte

  • eine Pinwand ist gespickt mit Kaufgesuchen und Verkaufsangeboten

  • per Funk steht Pepe mit den Mitarbeitern in ständigem Kontakt und hält so auch Kontakt über den Sporthafen hinaus, z.B. mit dem Ausflugsboot

  • ein neu eingerichteter Shop verführt mit seinem großen Angebot zu Käufen von Strandschuhen, Baseballkappen, Schnorchelausrüstung, Strandmatten, Kinder-Strandspielzeug u. v. m.

  • daneben erhält man Einblick in eine gut ausgerüstete und ordentlich aufgeräumte Werkstatt

  • daran schließen sich Duschen und Toiletten für die Kunden an

  • rund um den Hafen sind neue Schilder zur besseren Orientierung angebracht

  • an der Fußgängerbrücke an der Hafenein- und ausfahrt wurde gearbeitet und ausgebessert

  • die Mauer der Tankstelle von der Wasserseite kommend erhielt einen neuen Anstrich

Die vielen Verbesserungen und die immer angenehmen Zusammenkünfte mit Pepe und seinem Team ließen bei mir die Idee zu einem Interview entstehen, wozu sich Pepe zu meiner Freude auch sogleich bereit erklärte.

Die Büros mit Internet-PC's Shop


Büros mit Internet-PC's und Shop

Nachfolgend das von der Redaktion gekürzte Interview in Stichworten.

Name: José Negrete Caballero
Spitzname: Pepe
Geburtsort: Jaen (Andalucia)
Wohnort: Ciutadella
Hobbies: Segeln, Tauchen, Ski, Lesen
Sprachen: spanisch, catalan, italienisch, französisch, deutsch

Warum spricht Pepe so gut deutsch? Seine Ex-Frau ist Deutsche

Berufsbezeichnung: Verwalter
Vorherige Arbeit: Verkäufer von Segelbooten
In Cala’n Bosch beschäftigt: seit März 2003
Aufgaben: Betreuung des Hafens und Realisierung erforderlicher Verbesserungen
Arbeit während des Winterhalbjahres: Buchhaltung und Instandhaltungsarbeiten

Inhaber des Club Deportivo / Arbeitgeber: Es ist eine Gesellschaft mit 4 Aktionären
Was ist neu im Club Deportivo: Die Philosophie der Geschäftsführung, die sich in neuen Geschäftszweigen zeigt (Shop, Internet, Dienstleistungen / Serviceangebot für die Bootsbesitzer)
Öffnungszeiten Büro:
Vorsaison: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Hauptsaison: 9.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Leistungen: Liegeplatz beinhaltet Strom, Wasser, Dusche/WC u. Wetterinformationen.

Beschäftigte Mitarbeiter/innen:

  • Joan Ferrer – Werkmeister

  • Joan Sabater – Service/Technik

  • Pau Faner – Service/Technik

  • Lara Arévalo – Sekretärin

  • Cristina Florit – Sekretärin

  • Sebastián Moll – Tankstelle

  • Vicent Rotger – Tankstelle

Öffnungszeiten der Tankstelle:
Vorsaison: geschlossen, im Büro nachfragen.
Bei Bedarf wird die Tankstelle geöffnet. Hauptsaison: Täglich, 9.00 Uhr bis 21.00 Uhr

E-Mail: ppnegrete@yahoo.com
Internet-Seite Club Deportivo: Im Aufbau

Büro mit Internet-PC's
Büro mit Internet-PC's

Eines ist sicher: Entscheidet man sich für Cala’n Bosch als Liegeplatz für sein Boot, so trifft man dort auf freundliche Mitarbeiter, große Hilfsbereitschaft und fachliche Kompetenz. Kurz gesagt: man ist dort wirklich gut aufgehoben!


Autor: Gabriele Kubach
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Ein Paradies für Taucher

Flora, Fauna, viele Höhlen und Wracks

Schon seit Jahrzehnten ist Menorca eine von Tauchern bevorzugte Insel, nicht zuletzt wegen der spektakulären Unterwasserwelt. Hier gibt es groβe Ansiedlungen der Posidonia oceanica.

Vor allem im Norden der Insel liegen interessante Tauchgebiete mit einer Fülle an Flora und Fauna und wunderschönen Höhlen. Cala Viola de Ponent liegt östlich der Halbinsel Cavalleria. Der Tauchpunkt befindet sich Richtung N, eineinhalb Kilometer von der kleinen Bucht entfernt und knappe zweihundert Meter vor der Felseninsel Illa dels Porros.

Hier findet man unter Wasser eine riesige, in verschiedene Brocken zerteilte Mole, ein fantastischer Habitat für Krustentiere. Die tiefste Stelle beträgt vierundzwanzig Meter und liegt am Ende des alten Deiches, wo sich ein spektakulärer, in der Mitte vertikal gespaltener Block erhebt. Dieses einzigartige Szenarium ist von einer Wiese aus Posidonia oceanica umgeben, einer im Mittelmeer heimischen Pflanze.

Auch jede Menge Höhlen von besonderer Schönheitsind hier zu sehen. Die Höhlen sind einer der gröβten Anziehungspunkte dieses Gebietes. Die Auβergewöhnlichste liegt in einer Tiefe von etwa achtzehn Metern. Unter anderem ist sie von Leptosammia pruvotii (in grellem Gelb), Riesenzackenbarschen, Parazoantus axinellae (orange), Skorpionfisch und Cerianthus (in schlammigem Boden lebend) bewohnt.

Hunderte von Exemplaren der Sertella sp leben hier, fragile Skelette, die sich an der Decke aufhalten. Wer sich in diese Höhle begibt sollte darauf achten, hier nicht sehr lang zu verweilen, weil die Luftblasen, die durch die Tauchausrüstung verursacht werden, sich an der Decke festsetzen und diese Tiere im Trockenen lassen und somit ihren Tod verursachen.

Über 15 Tauchschulen rund um die Insel

Von Mai bis Oktober ist die beste Jahreszeit zum Tauchen, allerdings nur an den Tagen an denen der Wind tramuntana auf Menorca nicht bläst. Im Norden liegt die Bahía de Fornells, ein kleines Fischerdorf, welches noch all seinen Charme bewahrt hat. Hier ist die Langusten-Caldereta mit ihrem köstlichen Geschmack weltbekannt und es ist überflüssig sich zu fragen, ob die Zutaten wohl frisch sind.

Von Fornells aus kann man in mehrere Tauchgebiete gelangen. Zwei Tauchschulen bieten Ausfahrten und Flaschenfüllungen.

Ort Tauchcenter
Addaia ULMO Diving Addaia
Arenal d'en Castell La Sirena Diving
Marina Divers
Binisafua Ultimate-Diving Menorca
Cala Blanca Cala Blanca Dive Center
Cala Galdana Diving Center Cala Galdana
Submorena Divers
Cala Santandria Tauchschule Poseidon
Cala Torret
Binibeca Playa
Tauchzentrum Cala Torret
Ciutadella Diving Center Ciutadella
Happy Sub
Fornells Diving Center Fornells
Menorca Diving Club
Punta Prima Punta Prima Menorca
S'Algar S'Algar Diving Menorca
Son Bou Sub Menorca
Son Xoriguer /
Cala'n Bosch
Sub Menorca
Crystal Seas Scuba

Kontaktdaten zu Tauchcenter finden Sie unter www.menorca-info.de.

SeitenanfangQuelle: Menorca-Info

Kurznachrichten

Windgeneratoren auf Menorca

Windgeneratoren auf Menorca
Foto: Menorca.info

Das es auf Menorca manchmal windig sein kann, ist selbst Touristen bekannt. Das dieser Wind auch zur umweltfreundlichen Erzeugung von Energie genutzt werden kann, führte zur Installation der ersten 4 Windgeneratoren. Mit 50 m Höhe erzeugen sie ab 11 km Windgeschwindigkeit Strom für die Bewohner der Insel. Die Nutzungsdauer soll 20 Jahre betragen, nach 12 Jahren sollen sie amortisiert sein.

Gestohlenes Fahrzeug


Foto: Menorca.info

Um Menorca sind manchmal schon sehr merkwürdige Fahrzeuge zu sehen. Es handelt sich hier allerdings nicht um ein Amphibienfahrzeug, sondern um einen gestohlenen Renault der nahe von Cala Presili, im Bereich von Favàritx seine Endstation im Meer gefunden hat. Wer das Fahrzeug hier "entsorgt" hat konnte bisher nicht festgestellt werden.

Quelle: Menorca-InfoSeitenanfang

Ist die Fahrerin ein Menorca Liebhaber?

Diese Frage stellt sich bei den Aufklebern wohl kaum. Hier ist unübersehbar festzustellen, wo die der Redaktion bekannte Fahrerin in der Regel Ihren Urlaub verbringt.

Restaurant: Thai Country

Von Christiane Vaupel

Heute möchte ich Ihnen ein neues thailändisches Restaurant auf Menorca vorstellen. Nun mag sich mancher fragen: „Was um alles in der Welt sollte mich ein thailändisches Restaurant auf Menorca interessieren? Schließlich möchte ich, wenn überhaupt, die menorquinische Küche kennen lernen!“ Ganz einfach! Dieses Restaurant ist, aus meiner Sicht, ein Erlebnis fast aller Sinne, das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte und es bietet eine ausgezeichnete Abwechslung im Ambiente und in der Zubereitung der Speisen zu den hier bereits vorgestellten guten, z. T. typisch menorquinischen Restaurants.


Thai Country

Das Thai Country befindet sich in der Anlage des Club Playa Fornells (auch bekannt als Menorca Country Club bzw. Aldea Country Club Playa Fornells). Von Mercadal kommend biegt man in der Höhe von Ses Salines nach links ab, Richtung Playa Fornells. Am folgenden Kreisel nimmt man die letzte (2.) Ausfahrt und kommt dann direkt zum Club Playa Fornells (linker Hand). Das Restaurant befindet sich gegenüber der Rezeption des Club Playa Fornells und ist schon von der Straße aus zu sehen.

Es fällt einem sogleich durch seine auch für Menorca ein wenig exotisch anmutende, aber sehr schön integrierte Außenanlage und Terrasse auf, die wesentlich durch die zwei dort aufgebauten thailändischen Pagoden geprägt ist. In beiden Pagoden kann man mit bis zu 4 – 5 Personen gemütlich sitzen und den Abend genießen.


Außenterrasse Thai Country

Das Innere des Restaurants ist mit viel Liebe zum Detail mit Stühlen und Tischen, aus Thailand importiert und gefertigt aus Holz von alten Häusern, landwirtschaftlichen Karren und Geräten, ausgestattet. Auch die weiteren Interieurs, z.B. Vasen und Lampen, sind von dort eingeführt worden. Jeder Einrichtungsgegenstand, außer den Tellern, Messingbestecken und Gläsern, ist ein handgefertigtes Unikat. Alles lädt nicht nur zum Verweilen, sondern auch Besichtigen ein.


Wandbrunnen

In dieser schönen und aufgelockerten Atmosphäre lässt sich ein Abend wunderbar genießen.


Innenbereich Thai Country

Das Essen, von Sontaya (= NUI) zubereitet, ist ein Erlebnis! Nach meiner Ansicht unterscheidet sich diese Küche deutlich von der in Deutschland angebotenen thailändischen Küche. Wir, mein Mann und ich, haben schon einige thailändische Restaurants in Deutschland kennen gelernt, aber nirgendwo haben wir diesen kulinarischen thailändischen Genuss erleben können. Sehr empfehlenswert, vor allem für jene, die die authentische thailändische Küche nicht kennen, ist eines der Degustationsmenüs für mindestens zwei Personen. Es werden vier verschiedene Vorspeisen und vier verschiedene Hauptgerichte in aufeinander abgestimmten Portionen geboten (also für jeden Geschmack etwas dabei), die einem nicht nur einen kleinen Überblick über das vielfältige Angebot des Restaurants bieten, sondern es einem auch erleichtern, sich beim nächsten Mal selbst ein Menü nach seinem eigenen Geschmack zusammenzustellen.


Tomaten-Mozzarella Salat


Riesenkrevettenspieß an Currysauce

Uns hat das vielfältige Angebot der Küche, die exzellente Zubereitung, der Service und vor allem das einmalige, mit viel Liebe zum Detail eingerichtete Ambiente dieses Restaurants überrascht und überzeugt. Übrigens: Ein Teil des Personals und die Inhaber sprechen Deutsch und es gibt auch eine deutschsprachige Speisekarte! Besuchen Sie dieses Restaurant einmal, Sie werden überrascht sein! Als Kreditkarten werden akzeptiert: Visa, MasterCard und American Express.


Thai Country
Alta cocina thailandesa
Playa Fornells
Tel. 0034 971 37 68 80

Bisher wurde über folgende Restaurants berichtet:
- Es Moli de Foc in Sant Clemente (5/2001)
- Liorna in Ferreries (6/2001)
- Es Barranc in Cala Galdana (7/2001)
- Opera Straße Alaior nach Son Bou (8/2001)
- El Gallo Straße Ferreries-Galdana (9/2001)
- Can Olga in Es Mercadal (10/2001)
- S'Engolidor Restaurant/Pension (03/2002)
- S' Eixerit in Es Mercadal (04/2002)
- Ca's Ferrer de sa Font (08/2002)
- Itake in Mahon (10/2002)
- Chic in Es Migjorn Gran (12/2002)
- Es Port in Fornells (02/2003)
- Meson El Gallo (04/2003)
- Ca Na Marga (06/2003)
- Hotel Bahia (08/2003)

Senden Sie uns per Mail auch Ihre Erfahrungen und Empfehlungen. Wir werden diese gerne hier veröffentlichen.

Autorin: Christiane Vaupel, Fotos: Bernd FechnerSeitenanfang

Die Redaktion stellt vor: Isa Pons

Seit mehr als 30 Jahren kennt Lourdes ihre Freundin Isa. Gemeinsam auf Menorca aufgewachsen und in die Schule gegangen, ist sie heute unsere Ansprechpartnerin in der Autovermietung Pons Ferreries.
Das kleine Familienunternehmen vermietet seit vielen Jahren Autos, inzwischen befinden sich über 100 Fahrzeuge im Einsatz.
Mit zuverlässigen Fahrzeugen, niedrigen Preisen und erstklassigem Service konnten wir bisher alle Kunden überzeugen.
Isa ist für das Büro in Santo Tomas zuständig und meist dort anzutreffen. Neben Santo Tomas gibt es Büros in Cala Galdana, Ferreries und die wichtigste Übergabestelle am Flughafen Mahon.

Detaillierte Angaben zum Fahrzeugangebot, den Preisen und Mietbedingungen finden Sie auf der Webseite www.autospons.com.

Für Fragen und Reservierungen stehen wir Ihnen gerne unter der Telefonnummer 06408 965877 zur Verfügung.


Isa Pons

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Quelle: Menorca-Info

Ausflug zur Ermita de Ferreries

Blick auf Ferreries
Blick auf Ferreries

In diesem Jahr haben wir es endlich geschafft und sind auf den südöstlich von Ferreries liegenden Hügel gestiegen. Nach 30 Minuten hatten wir bereits die kleine Kapelle erreicht.


Ermita de Ferreries

Im Herbst 2002 wurde die Kapelle von einem Blitz getroffen und das Dach stark beschädigt. Inzwischen ist alles renoviert.


Blick durch die Glasscheibe in die Kapelle

Durch die Glasscheiben mit den sich darin spiegelnden Wolken ist der kleine Altar im Inneren der Kapelle zu sehen.

Der Ausblick reicht fast so weit wie vom El Toro, dem mit 357 m höchsten Punkt der Insel. Vor allem der Blick auf Ferreries und die umgebenden Hügel in der Abendsonne ist wunderschön.


Eingang zur Zisterne

Nur selten trifft man Wanderer die den Weg zur Kapelle genommen haben. In den üblichen Reiseführern wird sie nicht erwähnt, obwohl sie ähnlich Monte Toro einen Besuch wert ist.

Bisher wurde über folgende Ausflüge berichtet:
- Ausflugsmöglichkeiten mit Kindern
- Ausflug zur Cala Mitjana
- Ausflug zum Castillo Menorca
- Ausflug in den Aquapark
- Ausflug mit Ponyreiten
- Ausflug zum Punta Nati
- Ausflug zur Cala Pilar
- Ausflug zum Cap Ses Penyes
- Ausflug zum Hafen von Mahon
- Ausflug nach Ciutadella
- Ausflug auf den Monte Toro
- Ausflug nach Fornells
- Ausflug Claustre del Carmen
- Ausflug Hort des Barrancó
- Tauchausflug vor Cala Galdana
- Ausflug zum Ecomuseum
- Ausflug nach Binibeca Vell
- Ausflug zur Cova d'en Xoroi
- Ausflug in den Barranc d' Algendar
- Ausflug zur Cala Macarella
- Ausflug zum Strand Binigaus

Quelle: Bericht und Fotos von Frank Bender

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Copyright © 2010 - Letzte Aktualisierung: 29.04.10    zurück Seite drucken